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Fördererverein Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt e.V.

Der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt e.V. wurde am 27. Juni 1994 aufgrund einer Initiative der Chefärzte gegründet.
Heute umfasst der Mitgliederbestand Bürger der Stadt und des Umlands, Ärzte, Pflegepersonal, Mitarbeiter und zufriedene ehemalige Patienten des Krankenhauses.
Ihnen allen ist das Ziel gemeinsam, das Umfeld des Krankenhauses für die Patienten und deren Angehörige noch angenehmer und menschlicher zu gestalten und zu helfen, die hohe Qualität des Leopoldina-Krankenhauses auch weiter sicherzustellen.

 

Zur Genesung und zum Wohlfühlen gehört in einem leistungsfähigen Krankenhaus mehr als hochkompetente medizinische Hilfe. Eine angenehme Umgebung angepasst an die Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen, Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, aber auch eine besondere medizinische Ausstattung, die nicht aus eigenen Mitteln des Krankenhauses beschafft werden kann. An diesem Punkt möchte der Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses aktiv mitwirken und Anschaffungen ermöglichen, die durch staatliche Stellen und die Krankenkassen nicht getragen werden.

 

Hierfür brauchen wir Ihre Hilfe. Helfen Sie uns, damit wir anderen helfen können.

Aufgaben

Um die Aufgaben unseres gemeinnützigen Vereins erfüllen zu können, sind wir auf Spenden und Mitgliedschaften angewiesen. Alle hieraus zufließenden Mittel werden ausschließlich für satzungsgemäße Vorhaben verwendet. read more

Mitglieder können sowohl Einzelpersonen als auch Firmen oder Vereine werden. Der jährliche Mitgliedsbeitrag, der steuerlich als Spende abzugsfähig ist, beträgt lediglich 30,00 Euro je Mitgliedschaft. Weitere Einzelheiten können der Satzung entnommen werden. Einen Mitgliedsaufnahmeantrag können Sie hier herunterladen. Gern erteilen wir auch nähere Auskünfte unter den auf der Kontaktseite angegebenen Möglichkeiten.

Unser Förderverein bittet nicht nur die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schweinfurt sondern der ganzen Region, die vom Leopoldina-Krankenhaus versorgt wird, um Spenden und Mitgliedschaften.

Spenden erbitten wir unter Angabe des Verwendungszwecks ggf. direkt auf unser Spendenkonto bei der Sparkasse Schweinfurt/Haßberge:

IBAN: DE59 7935 0101 0000 0511 28

BIC: BYLADEM1KSW

Eine entsprechende Spendenquittung lassen wir Ihnen umgehend zukommen.

Wichtige Mitteilung

Verschiebung der Mitgliederversammlung des Fördervereins Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt e.V. auf unbekannte Zeit. read more

Sehr geehrte Mitglieder des Fördervereins Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt e.V.,

wegen der Vorschriften zu den Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie in Bayern kann die Mitgliederversammlung des Fördervereins für das Jahr 2020 leider immer noch nicht terminiert werden. 

Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Rechnungsjahr 2019 wird im 3. Quartal 2020 stattfinden. Danach wird der Vorstand in seiner Sitzung am 15.09.2020 darüber beschließen.

Wir werden zu gegebener Zeit darüber berichten.

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dipl. Ing. Horst Masuch                     Stefan Stapf

Vorsitzender                                     Schatzmeister

 

Projekte

Eine Übersicht zu den geförderten Projekten finden Sie hier:

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2019
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt e.V., übergab der Vorstand des Vereins laut einer Pressemitteilung aus Spendengeldern finanzierte Projekte für unterschiedliche Bereiche des Krankenhauses.

2018
In diesem Jahr stellten Mitglieder des Fördervereins sowie Spender unter anderem Mobilisationseinheiten für Patienten der Intensivstation, eine Vibrationsweste zur Pneumonieprophylaxe und der Bewegungsstuhl Topro-Taurus, der die Mobilisation von Patienten unterstützt, vor.

2017
Im Fokus standen die Förderung eines WLAN-gestützten Ortungssystem zum Schutz demenzkranker und verwirrter Patienten sowie die Beschaffung einer High-Tech-Simulationspuppe zur wirklichkeitsnahen Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften im Bereich Notfall- und Intensivmedizin.

2016
WLAN-Ortung von Patienten im Krankenhaus, Multifunktionsliege, Nachrüstungen bei Motomed Schienen, Gehwagen, TENS-Geräte zum Muskelaufbau, Mobilisationsstühle und ein Muskelreflexmessgerät.

2015
Projekt: Mobilität im Krankenhaus
WLAN-Ortung von Patienten im Krankenhaus, Sella Multifunktionsstuhl, mobile elektronische Kreislaufüberwachung, Notfallrucksäcke, elektronische Blutdruckmesser, Bio-Feedback- Systeme, Multifunktionsliege, Körperfettwaage, und Nachrüstungen bei Motomed Schienen, Gehirntrainingsseminar für Parkinsonpatienten

2014
40.000 Euro für mehr Mobilität im Krankenhaus
Durchgeführte Fördermaßnahmen: Mobil betreibbare Schmerzpumpen, Nordiska Patiententransporter, Motomed
Bewegungstrainer, Lymphamat Gradient zur Lymphdrainage, Therapeutische Spiele, Kinetec Bewegungsschiene,
2 Multifunktionsstühle

2013

Bettfahrrad und Mobilitätsliege

2012
Freunde des Leopoldina spenden neue Geräte

2011
Zu dritt am Mikroskop

2009
Künstlerische Gestaltung eines Flurs in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
Angehörigen-Zimmer für schwer erkrankte und stark pflegebedürftige Patienten in der "Inneren Medizin"
Anschaffung eines hochauflösenden Ultraschallgeräts für das Brustzentrum

2008

26 Pflegesessel für Krebspatienten
Kletternetze zum Verweilen, Rückzugsraum für die Kinder- und Jugendpsychiatrie

2007

Wasserwand im Eingangsbereich
Computerprogramm für die Schmerztherapie
Angehörigen-Zimmer auf der Frauenstation
Strampelsäcke für Säuglinge

2006     
Angehörigen-Zimmer in der Onkologie

2005

Bettfahrrad für die Neurologische Klinik; Spezialrollliegen
Monitor zur drahtlosen Überwachung von Patienten mit Herzrythmusstörungen

2004
Kälteläsionsgerät für Neurochirurgie

2003
Pokomonbilder für Kinderklinik und Chirurgie II
CD für Anästhesie und Intensivstation

2002
Trinkwasseranlagen
Polstergruppe für den Wartebereich in der Urologie
Wartebereichgestaltung für Anästhesie und Intensivstation
Spielkiste für die Kinderklinik
Bilder für den Allgemeinbereich
Videokamera für die Neurochirurgie

2001
     
Rollstühle für die Chirurgische Klink II
Eckbank und Spielkiste für Kindergarten
Klappbetten für Eltern in der Kinderklinik

2000
Spielkiste und Spielzeug für Kinderklinik
Rollstuhl
Ultraschall-Gerät für die Urologie

1999

Ultraschall-Gerät für die Neurochirurgie
Einrichten eines Baderaums mit Entspannungsbadewanne für den Kreißsaal

1998

Spezialstühle für die Neurochirurgie
Ausgestaltung des Kinderspielplatzes
Fußpflegegerät für Medizinische Klinik II
Spielkiste für Kinderklinik

1997

Betten für schwerst Pflegebedürftige
Videoübertragungsanlage in der Kapelle

1996
Umbau des Warteraumes für Angehörige
Elternaufenthaltsraum

1995
Sprachhilfemittel MACAW-Gerät

10.000 Euro für den Förderverein Leopoldina (2019)

Das Wetter war traumhaft schön und die 68 geladenen Golfer konnten ein wiederum tolles Turnier auf der wunderschönen gepflegten Anlage genießen. read more

(von links): Jean Claude Aparisi, Dr. Andreas Handschuh, Rudolf Weigand (Besitzer von Maria Bildhausen), Claudia Weigand, Susanne Sauter, Christine Köth, Andrea Filko, Adrian Schmuker Geschäftsführer Leopoldina-Krankenhaus), Hans Gareis, Suehla Fischer, Matthias Reinwald, Dr. Diana Filko, Ute Zänglein, Dr. Roland Köth, Monika Pfrang-Schmitt (Controlling Leopoldina-Krankenhaus), Werner Gärtner, Dr. Harald Fischer, Reiner Weidl

 

Adrian Schmuker begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für deren Teilnahme am Turnier, dessen Erlöse dem Förderverein Leopoldina zugutekommen. Anschließend begaben sich die jeweiligen 4er Teams auf den Platz, um im klassischen "Texas Scramble" gegeneinander anzutreten, heißt es in einer Pressemitteilung. Am Abend folgte die Preisverleihung in unterschiedlichen Kategorien, ein leckeres Buffet und ein noch langer Abend in entspannter Atmosphäre. Der Wunsch der Teilnehmer, auch im nächsten Jahr wieder den Leopoldina Charity Cup auszutragen, war unüberhörbar. Ein großes Dankeschön für das Gelingen der Veranstaltung gehört auch den Mitarbeitern des Golfclubs und insbesondere den diesjährigen Sponsoren: DRAI Consult, Bavaria Klinik, Gebäudereinigung Weigand, Eisenbrand Ästhetik, Büroboss Giegler, RVC Medical IT, Imhof Malerei & Raumgestaltung sowie AB Holger Philipp.
Durch deren Engagement konnten 10 000 Euro an den Förderverein Leopoldina GmbH gespendet werden. Die Spenden werden für Anschaffungen zu Gunsten von Kindern, Krebspatienten oder Schwerstkranken verwandt, die nicht vollständig vom Krankenhaus selbst getragen werden können. Sie tragen dazu bei, dass dort geholfen werden kann wo Hilfe nötig ist.

Förderverein unterstützt Projekte im Leopoldina-Krankenhaus (2019)

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt e.V., übergab der Vorstand des Vereins laut einer Pressemitteilung aus Spendengeldern finanzierte Projekte für unterschiedliche Bereiche des Krankenhauses. read more

Bei der Projektübergabe (v.l.): Emil Etzel (Vorstand), Adrian Schmuker (Geschäftsführer Leopoldina-Krankenhaus), Stefan Stapf (Schatzmeister), Horst Masuch (1. Vorstand), Hans-Martin Lode (Oberarzt Klink für Kinder und Jugendliche) sowie Dr. Roland Bonfig  (Chefarzt der Urologie).

 

Im Vordergrund stand dabei ein Intensiv-Transportinkubator für die Klinik für Kinder und Jugendliche. Mit dem High-Tech Inkubator können die Experten Neugeborene aus externen Krankenhäusern der Region abholen, sofern diese der Versorgung auf der neonatalogischen Intensivstation im Leopoldina-Krankenhaus bedürfen oder aber Neugeborene aus dem Leopoldina-Krankenhaus in zum Beispiel Zentren mit Kinderkardiologischem Schwerpunkt verlegen. Ca. 70 Neugeborene pro Jahr werden vom Team der Kinderklinik mit dem Inkubator transportiert, erklärt Hans-Martin Lode, der Oberarzt der Intensivstation den Mitgliedern. Circa 50 Kinder verlegen wir in andere Zentren, so der Oberarzt. Darüber hinaus wurden seitens des Fördervereins zahlreiche weitere Projekte, u.a. Mobilisationsgeräte für die Physiotherapie, ein W-Lan gestütztes Ortungsgerät für an Demenz erkrankte Patienten unterstützt und damit die Rekordförderung in Höhe von 253.000 € ausgeschüttet.
Der Übergabe der geförderten Projekte vorausgegangen waren der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden Horst Masuch und der Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters Stefan Stapf. Im Anschluss wurden Schatzmeister und Vorstand durch die Mitgliederversammlung entlastet. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung referierte der Chefarzt der Medizinischen Klinik 1, Prof. Dr. med. Karl Mischke zum Thema „Konorarintervention – state of the art 2019“. Der aktuell 120 Mitglieder starke Förderverein, wird auch in 2019 wieder verschiedene Projekte im Krankenhaus unterstützen. Seit seiner Gründung, hat der Förderverein Projekte in einem Volumen von 850.000 € gefördert und zeigt damit, was durch ehrenamtliches Engagement möglich ist.

82.000 Euro für das Leopoldina (2018)

Neue Projekte bei der Jahresversammlung des Fördervereins vorgestellt - Horst Masuch an der Spitze wiedergewählt.  read more

Gut aufgestellt, der Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt, der die Arbeit der Klinik unterstützt, mit (von links): Dr. med. Roland Bonfig, Prof. med. Anton Rothhammer, Horst Masuch, Stefan Stapf, Christiane Schulze-Hulbe und Frederic Hart sowie Emil Etzel.

 

Der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt unterstützt seit seiner Gründung 1994 das Krankenhaus und fördert Projekte aus unterschiedlichen Bereichen. Durch das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder wurden seit Gründung Anschaffungen im Gesamtwert von nahezu 600 000 Euro getätigt.

Die Medizingeräte und Projekte dienen überwiegend der Bewegungsförderung von Patienten im Krankenhaus, so die Mitteilung.

Mobilisation
In diesem Jahr stellten Mitgliedern des Fördervereins sowie Spendern unter anderem Mobilisationseinheiten für Patienten der Intensivstation, eine Vibrationsweste zur Pneumonieprophylaxe und der Bewegungsstuhl Topro-Taurus, der die Mobilisation von Patienten unterstützt, vor. Die Patienten des Krankenhauses dürfen sich 2018 über Förderungen in Höhe von 82 000 Euro freuen.

Wichtiger Tagesordnungspunkt neben den Rechenschaftsberichten war die Wahl des Vorstandes. Jeweils einstimmig wurden Horst Masuch als Vorstandsvorsitzender und Stefan Stapf als Schatzmeister in ihren Ämtern bestätigt. Das bisher von der Geschäftsführung des Leopoldina entsandte Mitglied Emil Etzel wurde ebenso einstimmig als stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer gewählt. Adrian Schmuker, Geschäftsführer des Leopoldina-Krankenhauses und der Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie, Dr. Roland Bonfig wurden als von der Krankenhausleitung entsandte Mitglieder einstimmig bestätigt.

Rothammer verabschiedet
Im Nachgang der Vorstandswahlen verabschiedeten Vorstand und Mitglieder das langjährige Vorstandsmitglied Prof. Dr. med. Anton Rothhammer, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Horst Masuch dankte dem Chefarzt i.R. für sein langjähriges Engagement im Vorstand und würdigte seine herausragende Bedeutung für den Verein, so die Mitteilung an die Presse außerdem.

Anschließend referierte der Chefarzt der zentralen Notaufnahme, Dr. Edin Zelihic, über die moderne Notfallversorgung für die Bürger der Region Schweinfurt und hier über den Neubau der Zentralen Notaufnahme im Leopoldina.

Gezielte Nachsorge für kranke Kinder (2018)

Seit einigen Monaten schon bietet das Leopoldina-Krankenhaus mit seiner Einrichtung Bunter Kreis sozialmedizinische Nachsorge an, teilt die Klinik mit.  read more

Das Team des neugegründeten Bunten Kreises am Leopoldina-Krankenhaus sowie Diplom-Psychologe Andreas Podeswik, Vorsitzender des Bundesverbandes Bunter Kreis (Zweiter von links), Vorsitzender Horst Masuch (rechts) und Schatzmeister Stefan Stapf (Zweiter von rechts) des Fördervereins mit ihrer Spende.

 

Diese steht sowohl Frühgeborenen als auch chronisch kranken und behinderten Kindern sowie deren Eltern nach einem Krankenhausaufenthalt im häuslichen Bereich zur Verfügung, denn oft sind die Eltern mit der schwierigen Situation überfordert, die sich durch Frühgeburt oder Krankheit ihres Kindes ergibt. 

Geschultes Personal
Medizinisch und psychologisch geschultes Personal unterstützt die Familien dann im häuslichen Umfeld. Dabei ist das Aufgabenspektrum breit gefächert: Neben medizinischen Fragen wird auch das Zurechtfinden im komplexen Sozialsystem unterstützt. Im Mittelpunkt aber, erklärte Andreas Podeswik, Vorsitzender des Bundesverbandes Bunter Kreis, der die deutschlandweite Arbeit des Verbandes im Rahmen der Auftaktveranstaltung vorstellte, stehe immer das Befinden der Betroffenen und die spezielle Situation in der Familie. Die Hilfsleistungen würden individuell angepasst.

Individuelle Betreuung
So sei in einer Familie mit Migrationshintergrund ein Deutschkurs für die Eltern von Nöten, während in einer anderen den traumatisierten Geschwisterkindern geholfen werden müsse. Wichtig, so Podeswik, sei, dass die Hilfe des Bunten Kreises immer als „Hilfe zur Selbsthilfe“ konzipiert sei und die Familie befähigen soll, die Zukunft alleine zu meistern. Er freue sich jedenfalls, dass das Zentrum für Neugeborene im Leopoldina-Krankenhaus nach nur geringer Vorbereitungszeit nun über dieses wichtige Angebot verfüge.
Durch die Arbeit des Bunten Kreises wird die Rate der erneuten Krankenhauseinweisungen spürbar gesenkt, lobte auch Dr. Johannes Herrmann, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche am Leopoldina-Krankenhaus, die Nachsorgeprogramme.

Für Familien kostenlos
Das Angebot des Bunten Kreises ist für die Familien kostenlos. Einen Teil der Kosten trägt die Krankenkasse. Spenden sind aber immanent wichtig, betonten Hans-Martin Lode, ärztlicher Leiter des Bunten Kreises und Stina Radler, die Koordinatorin. Begeistert zeigten sich daher beide über die Spende von 20 000 Euro des Fördervereins, die der Vorsitzende Horst Masuch und der Schatzmeister Stefan Stapf bei der Auftaktveranstaltung an den Bunten Kreis übergaben.

Damit Patienten nicht verloren gehen (2017)

Bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt übergab der Vorstand die aus Spendengeldern finanzierte Projekte an die zukünftigen Nutzer. read more

Eine Puppe zum Üben finanzierte der Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses. Unser Bild zeigt (von links) Horst Masuch, Emil Etzel, Anton Rothhammer (alle vom Vorstand des Fördervereins), Manuel Geuen (Leiter der Leo-Academie, Hauke Rensing (Chefarzt der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin), Stefan Stapf (Schatzmeister), Roland Bonfig (Förderverein) und Johannes Mühler (Chefarzt Klinik für Neurologie).

 

Darunter waren spezielle Stühle, mit deren Hilfe Schwerstkranke mobilisiert werden können, Trainingsgeräte für die Physiotherapie und die Neurologische Klinik sowie neue Fußballtore für die Klinik für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Im Fokus standen die Förderung eines WLAN-gestützten Ortungssystem zum Schutz demenzkranker und verwirrter Patienten sowie die Beschaffung einer High-Tech-Simulationspuppe zur wirklichkeitsnahen Weiterbildung von Ärzten und Pflegekräften im Bereich Notfall- und Intensivmedizin.

Für Demenzkranke
Volker Hänisch und Alexander Hautke von der IT legten die technischen Voraussetzungen für das Patientenortungssystem dar, mit dem es zukünftig möglich sein wird, den Aufenthaltsort von demenzkranken oder verwirrten Patienten im Krankenhaus zu orten. Dazu tragen die Patienten ein Armbändchen mit WLAN-Sensor. Der Chefarzt der Neurologischen Klinik, Dr. Johannes Mühler, sagte, dass die Zahl der Demenzkranken rasant steigt, somit auch die Zahl entsprechender Patienten in Krankenhäusern, die damit vor große Herausforderungen gestellt werden.

Zum Abschluss stellte Manuel Geuen, Leiter der Leo-Academie die neue Simulationspuppe vor, die zukünftig in der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin und in der neu gegründeten „Leo-Academie“ die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern der Notfallmedizin bereichert.
Der aktuell 120 Mitglieder starke Förderverein will auch in diesem Jahr verschiedene Projekte im Krankenhaus unterstützen. Seit seiner Gründung hat der Förderverein Projekte in einem Volumen von 512.000 Euro gefördert, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Projekt: Mobilität im Krankenhaus (2015)

WLAN-Ortung von Patienten im Krankenhaus, Multifunktionsliege, Nachrüstungen bei Motomed Schienen, Gehwagen, TENS-Geräte zum Muskelaufbau, Mobilisationsstühle und ein Muskelreflexmessgerät. read more

Der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses unterstützt seit seiner Gründung 1994 das Krankenhaus und fördert Projekte, die nicht durch die Finanzierung der Kostenträger abgedeckt werden können.

Durch das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder wurden seit 1994 Anschaffungen im Gesamtwert von 462.000 Euro getätigt. Aktuell stehen die Förderprojekte unter dem Motto "Mobilität im Krankenhaus" und beschäftigen sich überwiegend mit einem W-Lan gestützten Ortungssystem, das die Sicherheit für Patienten erhöhen soll, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr alle Bereiche des Krankenhauses und ein Biofeedbacksystem der Klinik für spezielle Schmerztherapie finanziert. Ein Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung waren die Wahlen des Vorstandes. Steuerberater Klaus Stapf, der 21 Jahre die finanziellen Angelegenheiten des Vereins verantwortete, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Das Amt bleibt in der Familie: Sein Sohn Stefan Stapf wurde einstimmig zum Schatzmeister gewählt. Der erste Vorsitzende Horst Masuch bedankte sich bei Klaus Stapf für dessen langjähriges Engagement.

Weiterhin wurden Horst Masuch (Vorsitzender), Anton Rothhammer (Zweiter Vorsitzender) sowie Emil Etzel und Roland Bonfig als Vorstände des Vereins bestätigt.

40.000 Euro für mehr Mobilität im Krankenhaus (2014)

Durchgeführte Fördermaßnahmen: Mobil betreibbare Schmerzpumpen, Nordiska Patiententransporter, Motomed Bewegungstrainer, Lymphamat Gradient zur Lymphdrainage, Therapeutische Spiele, Kinetec Bewegungsschiene, 2 Multifunktionsstühle.  read more

Der Förderverein ermöglicht ausschließlich Erwerbungen, die sich durch den Etat des Krankenhauses nicht realisieren lassen. Unser Bild zeigt von links: Chefarzt Dr. Matthias Blanke, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, Physiotherapeutin Christiane Haas, Physiotherapeut Gerhard Engelbrecht, den Vorstand des Fördervereins Horst Masuch, dessen Stellvertreter Prof. Dr. Anton Rothammer, Chefarzt Dr. Roland Bonfig, Geschäftsführer Adrian Schmuker, den Schatzmeister des Fördervereins Klaus Stapf, Mathilde Rückerl vom Förderverein, Chefarzt Prof. Dr. Detlef Meyer, Dr. Erich Meidel vom Förderverein, Leopoldina-Verwaltungsleiter Emil Etzel und Chefarzt Prof. Dr. Hauke Rensing.

 

Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses übergab der Vorsitzende Horst Masuch aus Spenden finanzierte Mobilisations- und Therapiegeräte.
Darunter sind spezielle Stühle, mit deren Hilfe Schwerstkranke Bewegungsgrenzen überschreiten können. Angeschafft ist zudem ein Notfall-Patiententransporter, ein Gerät zur Lymphdrainage, therapeutische Spiele und einiges mehr. Die Anschaffungen summieren sich in diesem Jahr auf 40 000 Euro.
In der Versammlung ging Horst Masuch auf die aktuelle Situation des Fördervereins ein. Die Mitgliederzahl ist auf 123 gestiegen. Großzügige Spenden – wie etwa von der Paul und Susi Hofmann Stiftung, Gewinne aus Weihnachtsaktionen und eine Erbschaft sorgen für eine solide Finanzausstattung. So stehen weitere 100 000 Euro für neue Projekt zur Verfügung. Angedacht ist der Erwerb eines Systems zur besseren Orientierung von älteren Patienten und die Möglichkeit, Veranstaltungen des Krankenhauses auf die Fernsehgeräte in den Patientenzimmern zu übertragen. Seit Gründung des Vereins wurden Anschaffungen im Wert von 465 000 Euro getätigt.
Den Ausführungen des Vorstands schloss sich der Bericht des Kassenprüfers und Schatzmeisters Klaus Stapf an, ehe Oberbürgermeister Sebastian Remelé Grußworte der Stadt überbrachte.
Der Geschäftsführer des Leopoldina-Krankenhauses, Adrian Schmuker, gab einen Einblick in die Entwicklung des Krankenhauses während der vergangenen zehn Jahre. Neuregelungen bei der praktischen Ausbildung der Ärzte und die Begrenzung der Arbeitszeit hätten zu einem erheblichen Zusatzbedarf von Medizinern in den Kliniken geführt, was die Behandlung und Versorgung der Patienten deutlich verteuert habe.
Als „auffällig“ stufte Schmuker den Trend zur Verwendung von „Wegwerfprodukten“ ein, die sich unter dem „Deckmantel“ von Richtlinien zur Patientensicherheit oder der Hygiene breitmachen würden. Die kontinuierliche Zunahme von administrativen Tätigkeiten zur Dokumentation und rechtlichen Absicherung binde immer mehr Arbeitskraft. Der Personaleinsatz werde so unproduktiver und teuer.
Schon im Jahr 2013 habe die Hälfte der deutschen Kliniken in einer wirtschaftlichen Schieflage gesteckt. Schmuker forderte die Akteure im Gesundheitswesen auf, sich zentralen Themen zuzuwenden und keinen Modeerscheinungen nachzujagen.
Als zentrales Thema auch in der Region Schweinfurt sieht der Geschäftsführer die wohnortnahe Grundversorgung mit Allgemeinärzten an. Auch seien Initiativen nötig, um genügend motivierte Mitarbeiter für die Berufe im Krankenhaus zu gewinnen. Die Medien und die Öffentlichkeit würden heute dazu neigen, Skandale zu suchen und die tägliche Realität nicht zu sehen.

Bettfahrrad und Mobilitätsliege (2013)

Freunde und Förderer des Krankenhauses spenden über 12.000 Euro - Schon 408.000 Euro aufgebracht. read more

Unser Bild zeigt von links: Vorstandsmitglied Professor Dr. Anton Rothhammer, den Vorsitzenden Horst Masuch, Dr. Matthias Blanke, Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgir, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie, Prof. Dr. Hauke Rensing, Chefarzt Anästhesie und Operative Intensivmedizin, Dr. Roland Bonfig, Chefarzt Klinik für Urologie und Kinderurologie sowie Sprecher der Chefärzte, Professor Dr. Detlef Meyer, Chefarzt Chirurgische Klinik, Emil Etzel, Verwaltungsleiter Leopoldina-Krankenhaus, Klaus Stapf, Schatzmeister der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses.

 

Bei seiner Jahreshauptversammlung hat der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses im Dachcafé "Leoncino" ein Bettfahrrad und eine Mobilitätsliege - beides Anschaffungen außerhalb des Budget des Krankenhauses - überreicht.
Vorsitzender Horst Masuch informierte, dass satzungsgemäß für Dr. Michael Weigel Dr. Roland Bonfig als Ärztlicher Direktor in den Vereinsvorstand nachgerückt ist. Die aktuelle Mitgliederzahl liegt bei 122.
Übergeben wurde eine Mobilitätsliege an die Chirurgie I, die Patienten nach längerer Liegezeit unterstützt, die die Patienten in verschiedene Positionen bringt und damit Beweglichkeit wie Kreislauf fördert. Außerdem finanzierte der Verein ein Bettfahrrad, das ebenfalls liegende Patienten in Bewegung bringt. Bezuschusst wird zudem die Bücherei im Krankenhaus, die auf Kosten des Vereins Bücher mit großen Buchstaben für Patienten mit Sehbehinderung anschaffen kann.
Mit den neuen Investitionen von 12 300 Euro ist der Betrag, den der Verein seit Gründung im Jahr 1994 für das "Leo" aufgebracht hat, auf 408 000 Euro gestiegen. Die Kasse ist mit 75 000 Euro weiterhin gut gefüllt. Der hohe Betrag ist durch eine Erbschaft bedingt.
Im laufenden Jahr will der Verein erneut in das Projekt "Mobil im Krankenhaus" investieren. Angedacht sind auch Orientierungshilfen für Demente. Noch hat man allerdings kein geeignetes System gefunden. Vereinsziel ist es, den Patienten und Angehörigen besondere medizinische Leistungen und auch Annehmlichkeiten zu bieten, die das Krankenhaus nicht selbst verwirklichen kann.
Eine geordnete Kasse bestätigten die Revisoren dem Schatzmeister Klaus Stapf. Die Entlastung des Vorstands fiel anschlißend einstimmig aus.
Die Tagesordnung endete mit einem Referat von Dr. Matthias Blanke, Chefarzt Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie. Blanke, der zuletzt fünf Jahre Oberarzt in der Unfallchirurgie der Universitätsklinik Erlangen war, ist Nachfolger von Professor Walter Link, der die Klinik über 22 Jahre geleitet hatte.
In seinem Vortrag ging Blanke vor allem auf die arthroskopische Gelenkchirurgie und die Sportorthopädie ein. Ob im Schultergelenk, im Knie oder bei der Hüfte, - Blanke sieht viele Einsatzmöglichkeiten für die Schlüsselchirurgie, die große Schnitte vermeidet, die gezielt über nur bis zu fünf Millimeter große Öffnungen an die verschiedenen Stellen eines Gelenkes führt. Auch zeigte der Referent, dass Gelenkschmerzen viele Ursachen haben können, dass die Entscheidung für ein künstliches Gelenk genau zu überdenken sei.

Freunde des Leopoldina spenden neue Geräte (2012)

Das Leopoldina hat zwei neue Geräte: eine Vibrationsplatte für die physikalische Therapie und eine Mobilitätsliege für die Operative Intensivstation. read more

Im Bild (v.li.): Klaus Lorch (Eisenbahner Baugenossenschaft), Ursula Leupold (Injoy SW), Winfried Neder (Susi-Hofmann-Stiftung), Prof. Dr. Hanke Rensing, Prof. Dr. Anton Rothammer, 1. Vorsitzender Horst Masuch, OB Sebastian Remelé, Schatzmeister Klaus Stapf, Hannelore Schäfer, Otto G. Schäfer, Prof. Dr. Med. Walter Link, (Foto: Waltraud Fuchs-Mauder).

 

Gespendet wurde die neue Ausrüstung vom Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses der Stadt Schweinfurt. Der im Jahr 1994 gegründete Verein hat sich das Ziel gesetzt, den Patienten und Angehörigen des Leopoldina besondere medizinische Leistungen und Annehmlichkeiten zu bieten, die das Krankenhaus nicht selbst verwirklichen kann. Dieses und kommendes Jahr stehen die Aktivitäten unter dem Leitgedanken "Mobilität im Krankenhaus".

Ein Stuhl für die Intensivstation (2011)

Den 100. Geburtstag hat die Eisenbahner-Baugenossenschaft Schweinfurt eG gefeiert. Statt Geschenken sammelte sie von den Gästen Spenden für den Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses.  read more

Von links: Gotthard Gessner von der Baugenossenschaft, Horst Masuch, Vorsitzender des Fördervereins, Klaus Lorch und Günter Romeis (beide Baugenossenschaft) sowie Leopoldina-Geschäftsführer Adrian Schmuker (Foto: Waltraud Fuchs-Mauder).

 

3.500 Euro kamen zusammen, die jetzt bei dem Projekt „Mobil im Krankenhaus“ eingesetzt werden. Angeschafft wird ein Mobilisationsstuhl für die Intensivpatienten, der Komplikationen durch langes Liegen vorbeugt. „Eine Anschaffung, die uns hilft, die viele Vorteile für die Patienten hat“, freut sich Johannes Kleber, der Leiter der Operativen Intensivstation.

Zu dritt am Mikroskop (2011)

Wichtige Anschaffungen im Leopoldina dank des Fördervereins.  read more

Spender und Nutzer: Am Lehrmikroskop sitzen Dr. Hans Reinel (vorne) und Dr. Alexander Kraus, dahinter (von links) Schatzmeister Klaus Stapf, Edwin Lösch (Paul- und Susi-Hofmann-Stiftung), Hans-Jürgen Ditges (Alwine-Schäfer-Stiftung), Franziska Bickel, Verwaltungsleiter Emil Etzel, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Michael Weigel, Vorsitzender Horst Masuch und Prof. Dr. Anton Rothammer (Foto: Lazlo Ruppert).

 

Seit seiner Gründung 1994 hat der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses rund 400 000 Euro zusammen getragen, mit denen Vorhaben finanziert oder unterstützt wurden, die sich das Krankenhaus aus eigenen Mitteln nicht hätte leisten können. Dazu gehört die Einrichtung des Palliativzimmers ebenso wie die Wassergeburtswanne, der Kinderspielplatz im Patientengarten, Rollstühle, die Wasserwand im Foyer, Elternbetten in der Kinderklinik oder die drahtlose Herzüberwachung. 2010 kamen aus Spenden von Stiftungen und Patienten sowie den Mitgliedsbeiträgen 18.000 Euro zusammen. Vorstandsmitglieder und Spender schauten sich jetzt an, was mit diesem Geld angeschafft wurde. Bei Dr. Hans Reinel, dem Leitenden Oberarzt der Medizinischen Klinik 2, steht ein so genanntes Lehrmikroskop, an dem zusätzlich zwei Beobachter mit mikroskopieren können. Das Bild ist außerdem auf einem Monitor sichtbar, kann gespeichert und für Veröffentlichungen verwendet werden. „Damit ist die Ausbildung in der Hämatologie erst möglich“, betonte Reinel. Die zweite Anschaffung erläuterte der zweite Vorsitzende des Vereins, der ehemalige Chefarzt Dr. Anton Rothhammer. Mit den neuen Pulsoxymetern kann die Sauerstoffbeladung der roten Blutkörperchen durch die Haut gemessen werden. Eingesetzt werden die Geräte in der Urologie und der Kinderurologie, vor allem für die kontinuierliche Überwachung von Patienten.

Seit kurzem steht in der Onkologie ein Regal mit 50 Büchern, die – so erste Rückmeldungen von Patienten – gut angenommen werden. Der Verein will nach und nach alle Abteilungen mit Büchern ausstatten, sagte der Vorsitzende Horst Masuch. Bei der Auswahl half Franziska Bickel von der Buchhandlung Vogel. Verwaltungsleiter Emil Etzel dankte dem Verein. Diese notwendigen Anschaffungen wären ohne die Hilfe des Vereins nicht möglich gewesen, da weder staatliche Stellen noch Krankenkassen dafür aufkommen.

Patienten gestalten Klinik-Flur (2009)

Gleich drei Projekte hat der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses 2009 auf den Weg gebracht, – mit mehr als 60.000 Euro gefördert.  read more

Von links: Leo-Geschäftsführer Adrian Schmuker, Chefarzt Dr. Wolfgang Briegel (Kinder- und Jugendpsychiatrie), Klaus Stapf vom Förderverein, Horst Masuch (Vorsitzender Förderverein), Jürgen Ditges (Alwine Schäfer Gedächtnis Stiftung) und Chefarzt Prof. Dr. Michael Weigel (Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe), (Foto: Lazlo Ruppert).

 

Schwer erkrankte Ältere und psychisch kranke Kinder mit längerem Krankenhausaufenthalt standen im Mittelpunkt.

20.000 Euro wurden für die kindgerechte Einrichtung und künstlerische Gestaltung eines Flurs in der Kinder- und Jugendpsychiatrie zur Verfügung gestellt. Unter fachlicher Anleitung halfen die jugendlichen Patienten, konnten eigene Ideen einbringen. Aus dem ehemals schnurgeraden und langweiligen Gang entstand ein Raum zum Verweilen, zum Gespräch, zum Alleinsein und – in einer Nische – zum Billardspiel. Für optische Auflockerung sorgen Mosaike, die an die Werke von Hundertwasser erinnern. Die Keramiken stellten die Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung her. Als weitere Werkstoffe kamen bei der Gestaltung des Flurs Holz und Metall zum Einsatz. Zwei Projekte für die Versorgung von schwer erkrankten und stark pflegebedürftigen Patienten wurden auf den Stationen der „Inneren Medizin“eingerichtet. In Ein-Bett-Zimmern können Familien und Freunde bei den Kranken bleiben und diese in familiärer Atmosphäre begleiten. Neu ist das Angebot nicht, groß jedoch die Nachfrage nach den in einem ersten Schritt von dem Förderverein umgestalteten Zimmern, weswegen das Angebot erweitert wurde. 10.000 Euro flossen dafür vom Förderverein.Auch ermöglichte der Förderverein die Anschaffung eines hochauflösenden Ultraschallgeräts, das die Versorgung der an Brustkrebs erkrankten Patientinnen des interdisziplinären Brustzentrums verbessert. Die Investition für das neue Gerät berechnet sich auf 30 000 Euro. Leo-Geschäftsführer Adrian Schmuker, Horst Masuch (Vorsitzender des Fördervereins), Prof. Michael Weigel (Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe), Dr. Wolfgang Briegel (Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie), Klaus Stapf vom Förderverein und Hans Jürgen Ditges (Alwine Schäfer Gedächtnis Stiftung) stellten der Presse die Neuerungen vor und betonten, dass der Förderverein neben der medizinischen Versorgung eine angenehme Umgebung im Krankenhaus im Visier habe. Unter den Spendern wurden die Paul und Susi Hoffmann-Stiftung und die Alwine-Schäfer-Gedächtnisstiftung hervorgehoben. Beide unterstützen den Förderverein seit vielen Jahren.

Sahnehäubchen für das Krankenhaus (2009)

An der Spitze des Fördervereins für das Leopoldina-Krankenhaus hat es einen Wechsel gegeben. read more

Von links: Bürgermeister Otto Wirth, Schatzmeister Klaus Stapf, Hans-Jürgen Ditges, Horst Masuch, Leopoldina-Geschäftsführer und Beisitzer Adrian Schmuker, der zweite Vorsitzende Prof. Anton Rothhammer und der ärztliche Direktor und Vorstandsmitglied Prof. Michael Weigel (Foto: Lazlo Ruppert).

 

Nach 15 Jahren stellte sich der Gründungsvorsitzende Hans-Jürgen Ditges nicht mehr zur Wahl. Nachfolger wurde Horst Masuch. Bei seinem Abschied konnte Ditges eindrucksvolle Zahlen vorlegen. Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden hat der Verein dem Krankenhaus bislang 312.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere 100.000 Euro stehen noch bereit.
Er habe sein Amt seriös und ohne Schnörkel geführt, würdigte der stellvertretende Vorsitzende, Prof. Anton Rothhammer, das Engagement Ditges, „eines echten Freundes des Leopoldina-Krankenhauses“. Unter seiner Regie sei es gelungen, dem Haus einige Sahnehäubchen zukommen zu lassen, Dinge, „die nicht unbedingt hätten sein müssen, die aber gut getan haben“.
Das galt auch für das abgelaufene Jahr, für das Ditges Bericht gab. Bei 47.000 Euro Einnahmen seien dem Krankenhaus 63.600 Euro zur Verfügung gestellt worden, unter anderem für 26 Pflegesessel für Krebspatienten, die oft viele Stunden lang während der Chemotherapie auf Station bleiben müssen. Weitere Mittel flossen in die noch junge Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und den Kinderspielplatz am Patientengarten.
Im laufenden Jahr sind die Einrichtung eines zweiten Angehörigenzimmers und die freundlichere Gestaltung der Gänge in der Kinder- und Jugendpsychiatrie geplant. Dort soll für die oft lange verweilenden Patienten die Krankenhausatmosphäre ein wenig gemildert werden.
Mit 118 ist die Zahl der Mitglieder des Fördervereins konstant. Ditges hält eine Mitgliederwerbekampagne für dringend geboten und sieht im Wechsel zur nächsten Generation, Masuch ist 50 Jahre alt, durchaus Chancen. Bei den Wahlen wurden die Vorstandsmitglieder, die bislang mit Ditges den Verein führten, bestätigt: Zweiter Vorsitzender Prof. Anton Rothhammer, Schatzmeister Klaus Stapf, Beisitzer Adrian Schmuker und Prof. Michael Weigel.

Kletternetze zum Verweilen (2008)

Ein neu gestalteter Gemeinschaftsraum nach heilpädagogischem Konzept lädt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Leopoldina-Krankenhauses zum Spielen und Wohlfühlen ein.  read more

von links: Otto G. Schäfer von der Alwine-Schäfer-Stiftung, Abteilungsleiterin Pflege Brigitte Trabert, Chefarzt Kinder- und Jugendpsychiatrie Wolfgang Briegel, Geschäftsführer des Leopoldina-Krankenhauses Adrian Schmuker, Edwin Lösch von der Paul und Susi Hoffmann-Stiftung und Vorsitzender des Leopoldina-Fördervereins Hans-Jürgen Ditges.(Foto: Lazlo Ruppert).

 

Aus hellem Holz ist unter anderem eine Art Baumhaus entstanden, das mit einem Kletternetz und Kissen bestückt ist. "Hier sollen sich die Kinder spielerisch bewegen können und gleichzeitig die Chance haben, sich unter Aufsicht einer Pflegeperson zurückzuziehen", erklärt Chefarzt Wolfgang Briegel. Der Raum ist in einzelne Bereiche gegliedert, die dennoch miteinander kommunizieren, "aber auch klein genug sind, dass sich der Einzelne geborgen und geschützt fühlen kann".

Ein neuer Kinderspielplatz
An der Planung haben die Kinder der Kinderklinik mitgewirkt, durften ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen und sogar beim Bau mit Hand anlegen. Finanziert hat das Projekt der Leopoldina-Förderverein mit Spenden in Höhe von 13.500 Euro.
Bewusst habe der Verein in diesem Jahr seinen Fokus auf die Kinder- und Jugendpsychiatrie gerichtet, die als jüngste Klinik am Leopoldina-Krankenhaus bislang in der Öffentlichkeit noch wenig bekannt sei, so Vorsitzender Hans-Jürgen Ditges. Dabei zeigten die relativ langen Wartezeiten von zwei bis acht Monaten für stationären Aufenthalt, Tagesklinik oder Ambulanz, wie hoch der Bedarf für einen Patientenkreis ist, "der zu den Schwächsten unserer Gesellschaft gehört", sagt Briegel.
Zudem ist durch weitere Spendengelder des Vereins in Höhe von 10.000 Euro für alle kleinen Patienten und Besucher des Leopoldina ein neuer Kinderspielplatz am Ende des Patientengartens - nahe der Kinder- und Jugendpsychiatrie - entstanden. Mit Schaukeln und einer Anlage aus Türmen, Rutsche, Kletternetz und Hängebrücke. Auf größtmögliche Sicherheit wurde geachtet. Hier wirkte auch die Berufsfachschule für Holz durch die zusätzliche Errichtung eines Spielhauses mit.
Der Geschäftsführer des Leopoldina, Adrian Schmuker, ist dankbar: "Ich freue mich über die Spenden des Fördervereins. Die neuen Einrichtungen hätte das Krankenhaus aus eigenen Mitteln zunächst nicht finanzieren können."
An den Spenden beteiligt waren auch die Alwine-Schäfer-Gedächtnisstiftung und die Paul und Susi Hoffmann-Stiftung mit Zuwendungen von 10.000 und 8.000 Euro.

Großspende für Leo-Förderverein (2008)

Durch ein Vermächtnis des Ehepaars Günther und Hannelore Schmidt aus Schweinfurt flossen dem Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses über 100.000 Euro zu, wie der Vorsitzende HansJürgen Ditges auf der Jahresversammlung den überraschten Mitgliedern berichtete.  read more

Auch die Wasserwand im Eingangsbereich des Leopoldina-Krankenhauses, die zum Wohlbefinden der Besucher und Patienten beitragen soll, wurde vom Leopoldina-Förderverein mitfinanziert.

 

Das Geld sei zur Verbesserung der Behandlung krebserkrankter Personen bestimmt. Der Verein denkt nun darüber nach, einen größeren Teilbetrag für die Einrichtung der am Leopoldina-Krankenhaus geplanten onkologischen Tagesklinik für ambulante Chemo-Therapie-Patienten zu verwenden.
Insgesamt unterstützte der Förderverein das Krankenhaus im Jahr 2007 mit etwa 30.000 Euro. So wurden von dem Geld zum Beispiel die Wasserwand zur Verschönerung des Eingangsbereiches finanziert sowie ein Computerprogramm in der Tagesklinik für Schmerztherapie, mit dem Patienten lernen, sich visualisiert zu entspannen.
Damit erhöhten sich die getätigten Zuwendungen des etwa 120 Mitglieder zählenden Fördervereins an das Krankenhaus seit Gründung 1994 auf eine Viertel Million Euro. Für 2008 sind dank der schon zur Verfügung oder noch in Aussicht gestellter Spenden der Alwine-Schäfer-Gedächtnis-Stiftung sowie der Paul und Susi Hoffmann-Stiftung an den Verein die Einrichtung eines zweiten Angehörigenzimmers (11.000 Euro), ein Kinderspielplatz im Patientengarten (10.000 Euro) sowie ein nach heilpädagogischem Konzept gestalteter Gemeinschafts- und Ruheraum in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (13.500 Euro) geplant.
Über die „Funktionserhaltende Neurochirurgie am kranken Gehirn“ referierte der Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik, Privatdozent Dr. Johann Romstöck. Er verwies unter anderem auf die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten am Leopoldina, zum Beispiel im Rahmen des Neuroonkologischen Zentrums.

Zugang zum "Leopoldina" und sanierte Kinderklinik eröffnet - Umfassender Brandschutz (2007)

Aha-Effekt nach langem Warten. "Wie lange baut ihr noch `rum." So oder so ähnlich kommentierten immer mehr Besucher die Situation rund ums Leopoldina-Krankenhaus, das zweieinhalb Jahre lang nur über ein Provisorium zu betreten war.  read more

Die Eingangshalle des Leopoldina-Krankenhauses mit einer Wasserwand (rechts) als optischem Mittelpunkt ist wiedereröffnet. Im Bild (von links): Hans-Georg Rüth (Regierung), OB Gudrun Grieser, Architekt Holger Philipp und Leo-Geschäftsführer Adrian Schmuker (Foto: Laszlo Ruppert).

 

Nach einer letzten langen Baunacht gibt es die Langzeitbaustelle seit Freitag nicht mehr. In einem feierlichen Zeremoniell wurden der ansehnliche Eingangsbereich und zeitgleich die komplett sanierte Kinderebene im sechsten Stock übergeben.
Anlass für den Umbau war der geforderte Brandschutz, dem auch ein neuer Aufzug geschuldet war, außen angebracht und von Leo-Geschäftsführer Adrian Schmuker als Panorama-Aufzug bereits Charakter bildend für das gesamte Gebäude bezeichnet. Der Aufzug wiederum war der Grund, dass auch über die Umgestaltung des von OB Gudrun Grieser so bezeichneten "alten höhlenartigen Zugangs" entschieden wurde. Die Kosten für den Brandschutz (Brandmeldeanlage, flächendeckend Rauchmelder, Sprinkler in den Fluchtwegen, neue Rauchschutztüren) belaufen sich auf 15 Millionen Euro, 11,3 Millionen übernimmt der Freistaat, 2,5 Millionen die Stadt.
Im Eingang dürfte es für alle Besucher einen Aha-Effekt geben: moderne Rezeption, ein neuer Shop, bisher fehlende Warte- und Aufenthaltsbereiche, ein Servicebereich mit Bankomat, Internetterminal und Telefonen sowie eine vom Leo-Förderverein finanzierte auffällige Wasserwand. Zugang hat der Besucher auch zu einem Innengarten mit einem Wasserbecken.
Auf der komplett renovierten Kinderebene 6 sind neben zwei allgemeinen Kinderstationen die Neonatologische Intensivstation sowie die geburtshilfliche Mutter- und Kindstation Tür an Tür als Teil des Perinatalzentrums untergebracht. Die enge räumliche und organisatorische Anbindung der Geburtshilfe an die Kinderklinik ermöglicht neue Wege bei der Versorgung der Schwangeren und Neugeborenen. Beispiel: Mütter, die nach der Geburt selbst in stationärer Behandlung bleiben müssen, können auf derselben Station in direkter Nähe zu ihrem Kind liegen.
Schmuker äußerte sich zur langen Bauzeit. Hauptgrund sei die Insolvenz eines Münchner Planungsbüros. Diese Zwangsunterbrechung sorgte wiederum für Umplanungen des Eingangsbereichs, die sich "gelohnt haben", ergänzte Grieser. Hell, freundlich, transparent sollte die Halle werden, sagte Architekt Holger Philipp, er hat Wort gehalten. Nur Firmen aus Schweinfurt und Umgebung seien zum Zug gekommen.
Mit Klassischem sorgte Pianist Wolfgang Arnold ebenso für Stimmung wie Sopranistin und Oberärztin (Chirurgische Klinik) Freiin Christina von Erffa. Die Räume segneten Pfarrerin Susanne Rosa und Pfarrer Franz Feineis.

Zusätzliche Hilfe gegen den Schmerz (2007)

Der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses hat zugesagt, in diesem Jahr ein Computerprogramm (rund 8.000 Euro) zu finanzieren, das an der neuen Klinik und Tagesklinik für Schmerztherapie zum Einsatz kommen soll.  read more

Mit dem Programm können die Patienten lernen, sich gezielt zu entspannen. Zu den weiteren Projekten des Vereins zählt unter anderem die Anschaffung einer Videoanlage für die Patientenaufklärung im Institut für Anästhesie.

Der Förderverein ist im vergangenen Jahr auf 109 Mitglieder gewachsen. Deren Beiträge sowie Spenden ermöglichen ihm seine Zuwendungen an das Krankenhaus. Vorsitzender HansJürgen Ditges dankte in der Mitgliederversammlung allen Spendern und nannte dabei namentlich die Städtische Sparkasse, die Stiftung Hannelore und Otto G. Schäfer, die Stiftung Paul und Susi Hofmann sowie den ehemaligen Vorsitzenden Hartwig Bülow.

Im vergangenen Jahr hat der Verein, in Abstimmung mit den Geistlichen des Hauses, die Einrichtung eines „Angehörigenzimmers“ in der Onkologie-Station der Medizinischen Klinik 2 unterstützt und dabei die Kosten für das Mobiliar (darunter ein elektronisch verstellbares Komfortbett) übernommen. Ein gleichartiges zweites Zimmer wird nach Abschluss der Umbauarbeiten in der Frauenklinik eingerichtet. In diesen Räumen können Familien und Freunde ihre schwerkranken Angehörigen begleiten. Die Resonanz auf diese Initiative sei überaus positiv, auch bei den Mitarbeitern des Krankenhauses, berichtete Ditges.

Geförderte Musikstunde

Zweiter Schwerpunkt im Jahr 2006 war die Förderung der Klinik für Kinder und Jugendliche. In Zusammenarbeit mit dem von Yehudi Menuhin ins Leben gerufenen Projekt „live music now“ gab es eine geförderte Musikstunde, mit der kleinen Patienten die Harfe näher gebracht wurde. Dies sei ebenfalls ein großer Erfolg gewesen, berichtete Ditges. Außerdem wurden für die Kinderklinik Säuglingsschlafsäcke angeschafft, deren Einsatz das Risiko eines plötzlichen Kindstodes minimieren soll.

Schatzmeister Klaus Stapf berichtete über solide Finanzen, Erich Sachs und Klaus Wartenberg konstatierten als Kassenprüfer ordentliche Bücher. Für den Vorstand, dem neben Ditges und Stapf die Chefärzte Anton Rothhammer und Hubert Seggewiß sowie Leo-Geschäftsführer Adrian Schmuker angehören, gab es einstimmige Entlastung, und für die Helfer beim Tag der offenen Krankenhaus-Türen ein dickes Lob, besonders für Mathilde Rückerl.

Schlafsäcke schützen die Kinder (2007)

Neue Babyschlafsäcke stehen dank einer Spende des Fördervereins des Leopoldina-Krankenhauses nun für alle Kinder im ersten Lebensjahr zur Verfügung.  read more

Im Bild von links: Leo-Geschäftsführer Adrian Schmuker, Dr. Johannes Hermann, Leiter der Kinderklinik, Floyd Lewis mit einem seiner Zwillinge, und Hans-Jürgen Ditges, Vorsitzender des Fördervereins (Foto: Waltraud Fuchs-Mauder).

 

Die Schlafsäcke helfen, das Risiko des plötzlichen Kindstodes zu minimieren. Kinder, die darin schlafen, können nicht versehentlich unter die Bettdecke rutschen und dort ersticken.

Angehörigenzimmer übergeben (2006)

Es ist voll in dem kleinen Zimmer im siebten Stock des Leopoldina-Krankenhauses: Chefarzt, Mitglieder des Leopoldina-Fördervereins, Pfleger, Pfarrer.  read more

Spender und Ärzte freuen sich über das neue Angehörigenzimmer des Leopoldina-Krankenhauses (Foto: Waltraud Fuchs-Mauder).

 

Jahrelang habe man wegen des Zimmers diskutiert, sagt Adrian Schmuker, Geschäftsführer der Klinik. Jüngst wurde es übergeben.
Angehörigenzimmer. So heißt der neue Raum auf der Onkologie-Station. Ein Zimmer, in dem Familien und Freunde Abschied nehmen können von ihren schwerkranken Angehörigen. In wenigen Wochen wird in der Frauenklinik das zweite Zimmer fertig. Nach lagen Diskussionen und Abwägungen, habe man entschieden: "Wir machen das jetzt einfach und probieren es aus", sagt Schmuker.
Initiator des Angehörigenzimmers ist der "Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses der Stadt Schweinfurt". "Plötzlich war die Idee da und wurde darüber gesprochen", sagt Hans-Jürgen Ditges, Vorsitzender des Fördervereins. Finanziert wurden die 21.000 Euro teuren Räume durch Spenden. Neben dem Förderverein haben sich die "Paul und Susie Hoffmann-Stiftung", die " Hannelore und Otto G. Schäfer Kultur- und Sozialstiftung" sowie die Städtische Sparkasse an den Kosten beteiligt.

Der Verein wurde 1994 aufgrund einer Initiative der Chefärzte gegründet. Er will das Umfeld des Krankenhauses angenehmer und menschlicher gestalten, die Qualität des Krankenhauses sicherstellen. Es werden Maßnahmen unterstützt, die nicht oder nicht vollständig mit Mitteln des Hauses oder durch öffentliche Förderung verwirklicht werden können.

"Bettfahrrad" für Schlaganfall-Patienten im Leopoldina-Krankenhaus (2005)

Ein "Bettfahrrad hat sich die Neurologische Klinik des Leopoldina-Krankenhauses angeschafft. Es dient dazu, die Beinmuskulatur von Schlaganfall-Patienten zu trainieren, die ihr Bett noch nicht wieder verlassen können.  read more

Im Bild (von links): Hannelore und Otto G. Schäfer, der Chefarzt der Neurologischen Klinik, Dr. Johannes Mühler, Hans-Jürgen Ditges, Doris Barett und Prof. Dr. Hartwig Bülow vom Förderverein des Leopoldina (Foto: Laszlo Ruppert).

 

Der Kauf des "Bettfahrrades" wurde möglich dank einer Spende der Hannelore und Otto G. Schäfer Kultur- und Sozialstiftung in Höhe von 4000 Euro und durch Vermittlung des Leopoldina-Fördervereins.

Kälteläsionsgerätes für die Neurochirurgie (2004)

Ihr sei kein Förderverein bekannt, der in so kurzer Zeit so viel geleistet habe wie der fürs Leopoldina-Krankenhaus, lobte Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser anlässlich der Übergabe eines Gerätes für die Neurochirurgie im Wert von rund 12.000 Euro.  read more

Seit seiner Gründung hat der Förderverein dem Krankenhaus damit bereits Geräte und Ausstattungen im Wert von insgesamt 210.000 Euro spendiert. Die Arbeit des Vereins sei gerade in der aktuellen Situation, in der die Stadt keine Beträge für besondere Anschaffungen mehr erbringen könne, sehr wertvoll, sagte Grieser und dankte Vorstand und Mitgliedern des seit zehn Jahren bestehenden Fördervereins herzlich.

Am 27. Juni 1994 wurde der gemeinnützige Förderverein gegründet, unterstützt durch Schweinfurter Bürger, die Chefärzte und die Leitung des Krankenhauses. Er zählt heute über 100 Mitglieder. Deren Beiträge, Geld und Sachspenden auch aus Anlass von Gedenktagen sind die finanzielle Basis des Fördervereins. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Umfeld für die Patienten, deren Angehörige, aber auch für die Mitarbeiter im Krankenhaus, noch menschlicher und angenehmer zu gestalten, und nicht förderbare oder sonst nicht finanzierbare Investitionen zu unterstützen.

Die bisherigen Aktivitäten und Ergebnisse weisen den Verein als erfolgreich in dieser Zielsetzung aus. "Der Förderverein hofft so, auch in den kommenden Jahren mithelfen zu können, die anerkannt hohe Leistungsfähigkeit des Leopoldina- Krankenhauses zu erhalten," betonte sein Vorsitzender Hans-Jürgen Ditges.

Aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens gab der Vereinsvorstand für 2004 die Zusage für drei Zuwendungen im Gesamtwert von etwa 28.000 Euro. Dabei ist die Anschaffung des jetzt vorgestellten Kälteläsionsgerätes für die Neurochirurgie. Es ermöglicht die schmerzfreie, risikoärmere Nervenstimulierung zwecks Bestimmung des zu diesem Nerv gehörenden Muskels. Spendiert wird weiter ein Monitor zur drahtlosen Überwachung von Patienten mit Herzrythmusstörungen (8000 Euro); er erleichtert Behandlung und Aufenthalt der Patienten im Krankenhaus. Die Beteiligung an der Neumöblierung des künftigen Eingangsbereichs (7.500 Euro) soll auch noch in diesem Jahr fließen.

Finanziert hat der Förderverein unter anderem eine Entspannungsbadewanne im Kreißsaal der Frauenklinik (26.000 Euro), Trinkwasserspender für Patienten, Besucher und Mitarbeiter (21 000 Euro), Spezialstühle für Neurochirurgie--Patienten (18.000 Euro) sowie einen Aufenthaltsraum für Eltern in der Kinderklinik (15.000 Euro). Bei der Gestaltung von Warteräumen für die Unfallchirurgie und die Intensivstation hat er mitgeholfen. Er hat die Video-Übertragung der Krankenhaus-Kapelle gesponsert, Rollstühle für die Chirurgie, Beistellbetten für Begleitpersonen in der Kinderklinik oder ein spezielles Ultraschallgerät für die Kinder in der Urologie.

Förderverein spendet Trinkwasseranlagen (2002)

Etwa 5000 Kästen Wasser werden für die Patienten im Leopoldina-Krankenhaus wöchentlich benötigt.  read more

Wir sagen "Ja" zum Leopoldina-Wasser aus den neuen, vom Förderverein gesponsorten Wasserspendern (von links): Prof. Hartwig Bülow, ärztlicher Direktor, Prof. Anton Rothhammer, Aufsichtsratsvorsitzende Gudrun Grieser, Geschäftsführer Adrian Schmuker und Förderverein-Vorsitzender Has-Jürgen Ditges (Foto. Stefan Pfister).

 

Die arbeits- und zeitintensive Versorgung, von der Anlieferung bis ans Krankenbett, könnte bald der Vergangenheit angehören. Fünf Trinkwasseranlagen laufen derzeit auf Probe.
Was war das für ein Stress. Wenn der Sattelschlepper mit der Lieferung Wasserkästen vor der Tür stand, war Schweiß treibende Handarbeit für die Schwestern und Krankenpfleger angesagt. Ausladen, auf die einzelnen Stockwerke bringen, verstauen - da kam jede Woche einiges zusammen. Ganz zu schweigen vom zeitintensiven Austragen der Wasserflaschen ans Bett der Patienten.
Damit ist es zwar nicht ganz vorbei, doch eine Hilfestellung scheint in Sicht. Fünf Trinkwasseranlagen im Wert von 22.000 Euro spendierte der Leopoldina-Förderverein dem Krankenhaus. Sie stehen zumeist im Aufenthaltsbereich der einzelnen Teststationen.
An den Wasserspendern können sich Besucher, als auch nicht eingeschränkte Patienten, kostenfrei mit zwei verschiedenen Sorten versorgen: gekühltes Tafel- oder stilles Wasser. Mit einer Keimsperre trägt das Leopoldina zudem den strengen hygienischen Anforderungen Rechnung. Bettlägerige und hilfsbedürftige Patienten bekommen weiterhin die Wasserflasche ans Bett gebracht.
Die fünf Anlagen sind nur ein Bestandteil einer Förderverein-Spende. Insgesamt erhielt das Krankenhaus Zuwendungen in Höhe von 33.000 Euro. Dazu zählen auch eine Videokamera zu Lehr- und Dokumentationszwecken von Operationabläufen Daneben beteiligte sich der Förderverein an der Ausgestaltung einer Rückzugszone für Besucher auf der operativen Intensivstation sowie eines Aufenthalts- und Wartebereichs im Bereich der Urologie.
Im Namen des Leopoldina-Krankenhauses bedankten sich der Geschäftsführer Adrian Schmuker und die Aufsichtsratsvorsitzende Gudrun Grieser für die großzügige Spende. Schmuker lobte den Förderverein für dessen Engagement, Projekte zu fördern, die nicht direkt für den Betrieb des Krankenhauses notwendig sind, aber die "wünschenswert" (Grieser) seien, da sie dem Umfeld - Patienten und Besuchern - zu Gute kommen.
Seit der Gründung im Jahre 1994 hat der Förderverein rund 190.000 Euro für das Krankenhaus gespendet. Zu den über 100 Mitgliedern zählen vor allem Privatpersonen, ehemalige Patienten und Firmen.

Neun Rollstühle für Chirurgische Klinik II (2001)

Neun Rollstühle im Wert von rund 10.000 Mark hat der Vorstand des Leopoldina-Fördervereins der Chirurgischen Klinik II übergeben, vier davon besetzten Patienten des Leo demonstrativ für das Zeitungsbild (vorne).  read more

Bei der Rollstuhlübergabe (hinten von links) Hans-Jürgen Ditges, Leo-Geschäftsführer Adrian Schmuker, Prof. Walter Link, Grieser, der Ärztliche Direktor Prof. Anton Rothhammer und der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Hartwig Bülow (Foto: Klemens Tepper).

 

Bei der Summe handelt es sich ausschließlich um Spendengelder. Mit den Rollstühlen können leichtere Krankheitsfälle nun bequemer zu Untersuchungs- und Besucherräumen transportiert werden. Der Chefarzt der Chirurgischen Klink II, Prof. Walter Link, und OB Gudrun Grieser als Vorsitzende des Leopoldina-Aufsichtsrates dankten dem Förderverein für sein großes Engagement. Bis Jahresende will der Förderverein seit seiner Gründung im Jahr 1994 rund 350 000 Mark für die bessere Ausstattung des "Leo" gesammelt haben. Schwerpunkt des Mitteleinsatzes 2001 soll laut Vorsitzenden Hans-Jürgen Ditges die Aufstellung von Trinkwasser- Aggregaten in den einzelnen Klinik-Bereichen sein.

Neue Eckbank ziert den Leopoldina-Kindergarten (2001)

Eine neue Eckbank wünschte sich die Leitung des Kindergartens im Leopoldina-Krankenhaus kurz vor Weih- nachten von der Elterninitiative "Spielkiste", die eng mit dem Förderverein des Krankenhauses zusammenarbeitet.  read more

Das Foto zeigt (hinten von links): Birgit Krause und Norbert Mohr ( beide "Spielkiste", Erzieherin Erika Keß, den Leiter der Kinderklinik Dr. Heinrich Giesen sowie Hans-Jürgen Ditges, Vorsitzender des Fördervereins (Foto: Wiener).

 

Am vergangenen Dienstag konnte das nach Maß angefertigte Möbel nun zusammen mit neuen Spiel-sachen und Medien übergeben werden. Insgesamt wurden so 3000 Mark von den engagierten Eltern in das Wohlbefinden der  kleinen Patienten investiert, um ihnen den Krankenhaus-Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Baustein für die Neuro-Navigation (1999)

Neueste Technik am Leopoldina ermöglicht jetzt detaillierte Untersuchung von Gehirn und Rückenmark.  read more

Die großzügige Spende über 25.000 Mark ermöglicht die Anschaffung eines speziellen Ultraschallgerätes für die Neurochirurgie am Leo. Unser Bild zeigt (v.l.): Adrian Schmuker, Geschäftsführer des Leopoldina Krankenhauses, Prof. Dr. Axel Spring, Chefarzt der Neurochirurgie am Leopoldina Krankenhaus, Gert Riedel, geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe Riedel Bau und Prof. Dr. Anton Rothhammer, ärztlicher Direktor des Leopoldina Krankenhauses (Foto: Ruppert).

 

Grund zur Freude in der Klinik für Neurochirurgie im Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt: Aufgrund einer beträchtlichen Spende (25.000 Mark) von Gert Riedel, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Firmengruppe Riedel Bau, ist die Klink nun in der Lage sich ein spezielles Ultraschall-Gerät, das weltweit nur von einer Firma gebaut und vertrieben wird, zu erstehen.
Wie der Chefarzt der Neurochirurgie, Prof. Dr. Axel Spring, erläuterte, ist das Ultraschallgerät mit einem sehr kleinen Schall-Kopf ausgestattet. Hierdurch wird eine noch präzisere, sehr punktgenaue und detaillierte Untersuchung im Gehirn und Rückenmark ermöglicht. Die Sonderentwicklung (Anschaffungspreis insgesamt 80.000 Mark) für die Neurochirurgie ist ein wichtiger Baustein für die Neuro-Navigation. Dieses System wird demnächst in der Klinik für Neurochirurgie eingeführt und erlaubt ein millimetergenaues, zielpunktgerichtetes Arbeiten während der komplizierten operativen Eingriffe an Gehirn und Rückenmark.

Laut Gert Riedel waren die Auslöser für die Spende das 25-jährige Jubiläum des Leopoldina-Krankenhauses, bei dessen Bau sein Unternehmen beteiligt war, und das 100-jährige Jubiläum von Riedel Bau.
Bei der Überreichung des Schecks wies er daraufhin, dass er selbst bereits positive Erfahrungen mit den Leistungen des Krankenhauses gemacht habe und sich als Mitglied des Vereins der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses e.V. engagiere.

Wassergeburt jetzt auch im Leo (1999)

Eines der beiden Bäder im Kreißsaal des Leopoldina-Krankenhauses ist jetzt mit einer Entspannungs-Badewanne ausgestattet.  read more

Eingeweiht: die neue Entspannungs-Badewanne für Gebärende im Leopoldina-Krankenhaus. Im Bild (von links) der stellvertretende Leiter des Leo, Emil Etzel, Fördervereins-Vorsitzender Hans-Jürgen Ditges, der Chefarzt der Frauenklink, Prof. Dr. Fritz Christ, OB Gudrun Grieser und die Leitende Hebamme Edeltraud Schaar (Foto: Wiener).

 

Möglich wurde dies mit der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses e.V. Für rund 55 000 Mark wurde ein heller und freundlicher Baderaum eingerichtet. Vorsitzender Hans-Jürgen Ditges übergab das Bad am Samstag in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser und Krankenhausgeschäftsführer Adrian Schmuker an den Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. F. Christ.
Teilweise wurde auf geflieste Wände verzichtet, um eine warme, "heimelige" Atmosphäre zu schaffen. Die Möglichkeit das Licht zu dämpfen, leise Entspannungsmusik zu hören und aromatische und homöopathische Mittel einzusetzen, schaffen gute Voraussetzungen für einen entspannten und positiven Geburtsverlauf.
Die Wanne verbreitert sich zum Fußende hin. Die Gebärende hat genügend Platz, um die Wehen besser zu verarbeiten. Sie kann sich auch knien, ohne durch eine Sitzfläche behindert zu werden. Trotzdem hat sie durch sinnvoll angebrachte Fuß- und Gesäßstützen stets genügend Halt. Auf einem Podest am Kopfende der Wanne hat der begleitende Partner eine bequeme Sitzmöglichkeit. Er kann dort seiner Frau nahe sein und sie hilfreich unterstützen.
Um jederzeit zu wissen, wie es dem Baby geht, besteht die Möglichkeit die Herztöne des Ungeborenen mittels Telemetrie auch aus dem Wasser aufzuzeichnen. Die Wanne ist von beiden Seiten zugänglich. Das ist wichtig für das geburtshilfliche Team, um jederzeit genügend Platz, auch bei Akutsituationen zu haben. Der Kreißsaal und der Operationssaal, mit allen notwendigen Geräten, liegen direkt gegenüber.
Die entspannende Wirkung von warmen Wasser ist schon lange bekannt. Etwa zwei Drittel aller Frauen nutzen dies auch bisher schon. " Wir sind sicher, daß sich die Frauen in unserem neuen Badezimmer noch wohler fühlen werden", so der Kommentar der Hebammen. " Wir wollen den Frauen die Geburt so angenehm wie möglich machen. Sie sollen die Möglichkeit haben, die für sie günstigste Position während der Wehen und der Geburt ihres Kindes wählen zu können. Allerdings unter der Voraussetzung, daß es dem ungeborenen Kind und seiner Mutter dabei gut geht.
Frauen möchten gelegentlich nach problemloser Wehenphase auch ihr Kind "ins Wasser" gebären. Das wird in der neuen Wanne selbstverständlich möglich sein. Hebammen und Ärzte der Frauenklinik des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt distanzieren sich allerdings bewußt von Empfehlungen zur Wassergeburt aus Modegründen, oder um die Geburtenzahl zu steigern.
Mit ihrem obersten geburtshilflichen Grundsatz, nämlich höchstmögliche Sicherheit für Mütter und Kind, ist die Wassergeburt bei kritischer Betrachtung der bisher vorliegenden medizinischen und psychologischen Ergebnisse nur in wenigen ausgewählten Fällen vereinbar, heißt es in einer Mitteilung.

Spezialstühle für die Neurochirurgie (1998)

Eine Geld- und Sachspende im Gesamtwert von insgesamt 2 000 DM.  read more

Im Bild (von links hinten): Elke Müller, Norbert Mohr, Hans-Jürgen Ditges, Dr. Heinrich Giesen. Mittlere Reihe: Birgit Pförtner, Erika Keß, Birgit Krause, Julian Göbel, Christian Kurtovic, Vorne: Julian Rügemer, Durac  Berischa, Tobias Schulz und Marco Götz (Foto: Wiener).

 

Eine Geld- und Sachspende im Gesamtwert von insgesamt 2 000 DM übergab der Vorsitzende des Fördervereins des Leopoldina-Krankenhauses, Hans-Jürgen Ditges an die Kinderklinik des Leopoldina-Krankenhauses, vertreten durch den Chefarzt der Kinderklinik, Dr. Heinrich Giesen. Ins Leben gerufen worden war die Spendenaktion von Elke Müller, einer Mitarbeiterin der Elterninitiative "Spielkiste", die  eng mit dem Förderverein zusammenarbeitet. Ziel ist, kranken Kindern den Aufenthalt in der Klinik zu erleichtern  und zu verschönern. Neben der "Spielkiste" hatte der Förderverein selbst bereits 6000 DM gespendet, die der Ausgestaltung des neuen Kinderspielplatzes am "Leo" zugute kamen. Dieser Spielplatz wird am Sonntag eingeweiht. Gespendet hatten für den 2000-Mark-Betrag der "Spielkiste" sowohl Firmen als auch Privatpersonen.

Kindern den Krankenhausaufenthalt erleichtern (1998)

Eines der beiden Bäder im Kreißsaal des Leopoldina-Krankenhauses ist jetzt mit einer Entspannungs-Badewanne ausgestattet.  read more

Eingeweiht: die neue Entspannungs-Badewanne für Gebärende im Leopoldina-Krankenhaus. Im Bild (von links) der stellvertretende Leiter des Leo, Emil Etzel, Fördervereins-Vorsitzender Hans-Jürgen Ditges, der Chefarzt der Frauenklink, Prof. Dr. Fritz Christ, OB Gudrun Grieser und die Leitende Hebamme Edeltraud Schaar (Foto: Wiener).

 

Möglich wurde dies mit der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses e.V. Für rund 55 000 Mark wurde ein heller und freundlicher Baderaum eingerichtet. Vorsitzender Hans-Jürgen Ditges übergab das Bad am Samstag in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser und Krankenhausgeschäftsführer Adrian Schmuker an den Chefarzt der Frauenklinik, Prof. Dr. F. Christ.
Teilweise wurde auf geflieste Wände verzichtet, um eine warme, "heimelige" Atmosphäre zu schaffen. Die Möglichkeit das Licht zu dämpfen, leise Entspannungsmusik zu hören und aromatische und homöopathische Mittel einzusetzen, schaffen gute Voraussetzungen für einen entspannten und positiven Geburtsverlauf.
Die Wanne verbreitert sich zum Fußende hin. Die Gebärende hat genügend Platz, um die Wehen besser zu verarbeiten. Sie kann sich auch knien, ohne durch eine Sitzfläche behindert zu werden. Trotzdem hat sie durch sinnvoll angebrachte Fuß- und Gesäßstützen stets genügend Halt. Auf einem Podest am Kopfende der Wanne hat der begleitende Partner eine bequeme Sitzmöglichkeit. Er kann dort seiner Frau nahe sein und sie hilfreich unterstützen.
Um jederzeit zu wissen, wie es dem Baby geht, besteht die Möglichkeit die Herztöne des Ungeborenen mittels Telemetrie auch aus dem Wasser aufzuzeichnen. Die Wanne ist von beiden Seiten zugänglich. Das ist wichtig für das geburtshilfliche Team, um jederzeit genügend Platz, auch bei Akutsituationen zu haben. Der Kreißsaal und der Operationssaal, mit allen notwendigen Geräten, liegen direkt gegenüber.
Die entspannende Wirkung von warmen Wasser ist schon lange bekannt. Etwa zwei Drittel aller Frauen nutzen dies auch bisher schon. " Wir sind sicher, daß sich die Frauen in unserem neuen Badezimmer noch wohler fühlen werden", so der Kommentar der Hebammen. " Wir wollen den Frauen die Geburt so angenehm wie möglich machen. Sie sollen die Möglichkeit haben, die für sie günstigste Position während der Wehen und der Geburt ihres Kindes wählen zu können. Allerdings unter der Voraussetzung, daß es dem ungeborenen Kind und seiner Mutter dabei gut geht.
Frauen möchten gelegentlich nach problemloser Wehenphase auch ihr Kind "ins Wasser" gebären. Das wird in der neuen Wanne selbstverständlich möglich sein. Hebammen und Ärzte der Frauenklinik des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt distanzieren sich allerdings bewußt von Empfehlungen zur Wassergeburt aus Modegründen, oder um die Geburtenzahl zu steigern.
Mit ihrem obersten geburtshilflichen Grundsatz, nämlich höchstmögliche Sicherheit für Mütter und Kind, ist die Wassergeburt bei kritischer Betrachtung der bisher vorliegenden medizinischen und psychologischen Ergebnisse nur in wenigen ausgewählten Fällen vereinbar, heißt es in einer Mitteilung.
                                                

Betten für schwerst Pflegebedürftige (1997)

Für 1997 ist erneut für die Neurochirurgische Klink die Anschaffung einiger elektrisch verstellbarer Betten für schwerst Pflegebedürftige vorgesehen. Diese Betten stehen bei Bedarf auch anderen Kliniken im Leo zur Verfügung.  read more

Hans-Jürgen Ditges und Hartmut Bülow bestätigten die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses für eine weitere Periode in ihren Positionen. Dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter steht als Schatzmeister wie bisher Klaus Stapf zur Seite. Kraft Amtes gehören dem Förderverein wie gehabt Betriebsdirektor Horst Becher und neu Professor Dr. Axel Spring an. Der Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik ist - wie berichtet - als Nachfolger von Professor Dr. Anton Rothhammer zum Ärztlichen Direktor gewählt worden.
Aus Mitteln des Fördervereins ist bisher der Warteraum in der Chirurgischen Notaufnahme (15 000 DM) neu gestaltet und im April `96 übergeben worden. Im Herbst `96 wurde der neue Eltern-Aufenthaltsraum in der Kinderklinik eröffnet (29 000 DM). Eine Spende über 30 000 DM ist zweckgebunden für die Neurochirurgische Klinik eingegangen. Ditges dankte allen Spendern, die Unterstützung für bisher 93 000 DM möglich machten.
Ditges beklagte allerdings den mit 82 Mitgliedern nach wie vor zu geringen Mitgliederstand und erneuerte seine Bitte an die Chefärzte, bei der Mitgliedergewinnung durch aktive Patientenansprache mitzuhelfen. Betriebsdirektor Becher wird allen Einrichtungen des Krankenhauses neue Aufnahmeformulare für den Förderverein zukommen lassen.
Für 1997 ist erneut für die Neurochirurgische Klink die Anschaffung einiger elektrisch verstellbarer Betten für schwerst Pflegebedürftige vorgesehen. Diese Betten stehen bei Bedarf auch anderen Kliniken im Leo zur Verfügung.
Professor Dr. Rothhammer schlug anläßlich des dreijährigen Bestehens des Fördervereins eine Präsentation im Foyer des Krankenhauses vor, die Becher ohne finanziellen Aufwand für möglich hielt.
Im Anschluß referierte Chefarzt Prof. Dr. Fritz Christ von der Frauenklinik über das Thema "Familienorientierte Geburtshilfe". Schwangerschaft und Geburt für Mutter und Kind sei noch nie so sicher gewesen wie heute. Mehr als in anderen Fächern seien in der Geburtshilfe "alte Zöpfe abgeschnitten" worden. Die Zufriedenheit der jungen Familie sei Anlaß für eine lebenslange Verbundenheit mit der Klinik. In der Geburtsklinik "treffen sich die Patienten von morgen". Aber: Selbst gute Medizin werde nicht ausreichen, um auf Dauer wirtschaftliche Überlebensfähigkeit zu sichern, erklärte Christ.

Patienten "live" in der Kapelle (1997)

Rechtzeitig zu Weihnachten geht am "Leo" ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Ereignisse in der St.-Stephanus-Kapelle werden auf Patienten-Fernseher übertragen.  read more

Viel Freude bei den Verantwortlichen über die neue Video-Anlage (Foto: Ruppert).

 

Zu danken ist dies dem Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses, der 13 000 DM zur Verfügung stellte. Mit dieser Spende konnten zwei Video-Kameras sowie die notwendige Begleit-Technik angeschafft und installiert werden.
Bei der offiziellen Übergabe sprach dafür Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser ihren Dank aus. Immer enger werde die Situation in dem Bereich der öffentlichen Finanzen; wenn überhaupt, so könne man da nur noch an die Verwirklichung der "dringlichen", aber kaum mehr der "nur" wünschenswerten Dinge, denken.
Im Leopoldina-Krankenhaus hatten die Patienten bisher nur die Möglichkeit, Veranstaltungen in der Kapelle über die hauseigene Tonvermittlung mitzuverfolgen. Der häufig geäußerte Wunsch, Gottesdienste, Weihnachtsfeiern oder Adventsdarbietungen auch visuell zu übertragen, konnte wegen der hohen Kosten nicht erfüllt werden.
In dieser Situation entschied sich der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses, mit einer Spende von 13 000 Mark einzuspringen. Damit wurden zwei Videokameras, die Beleuchtung für Altar und Rednerpult, Mikrophone und ein Video-Umsetzer angeschafft.
So kann fast das gesamte Geschehen im vorderen Bereich der Kapelle aufgenommen und live übertragen werden; die Geistlichen selbst beginnen oder beenden durch Knopfdruck die Sendung. Für Szenen hinten im Raum oder für wechselnde Aufnahmen kann zusätzlich ein bereits vorhandenes, bewegliches Videogerät zum Einsatz kommen.
Seine Hoffnung auf eine fleißige Nutzung dieser neuen Möglichkeiten sprach der Vorsitzende des Vereins des "Leo", Hans-Jürgen Ditges, aus. Der Förderverein freue sich, gerade hier geholfen zu haben; denn das Leopoldina-Krankenhaus sei bekannt für seine Patienten-Freundlichkeit; dies solle auch in Zeiten des Rotstifts so bleiben.

Ein "Vergelt's Gott" sagte auch der katholische Krankenhaus-Seelsorger, Pfarrer Franz Feineis. Die Verweildauer in den Krankenhäusern, so Feineis, werde kürzer, weil Patienten schneller als früher wieder nach Hause geschickt würden. So sei aber auch der Anteil jener Patienten, die sich nur sehr schwer oder gar nicht fortbewegen könnten, größer. Gerade ihnen biete die seelische Unterstützung durch einen miterlebten Gottesdienst eine wichtige Hilfe, die Krankenhaus-Zeit zu bewältigen.

Die nächste Spende des Fördervereins soll der Anschaffung von Spezialbetten für Schwerstkranke dienen. Noch gesammelt werden muß das Geld für eine Innenhofgestaltung mit direktem Zugang vom Kreißsaal aus. Spenden seien willkommen, erklärte der Vorsitzende; ebenso wie neue Mitglieder. Auskünfte erteile die Krankenhaus-Verwaltung.

Warteraum der Notaufnahme für Angehörige neu renoviert (1996)

Der Verein der Freunde und Förderer des Leopodina-Krankenhauses Schweinfurt e.V. förderte den Umbau des Warteraumes für Angehörige in der Notaufnahme mit 15.000 DM.  read more

Mit 15.000 DM hat der Förderverein heuer die Renovierung des Warteraumes für Angehörige in der Notaufnahme mitfinanziert. Unser Foto zeigt (v.l.) Hans-Jürgen Ditges (Vorsitzender), OB Gudrun Grieser, Prof. Hartwig Bülow (stellv. Vorsitzender) sowie den Krankenhauswerksleiter Dr. Thomas End.

 

Geschmackvoll mit Holzverkleidung, Spiegelwänden und indirekter Beleuchtung präsentiert sich der einstmals triste Raum den Wartenden. Priorität setzte dabei der Verein auf die schwierige Situation der wartenden Angehörigen, denen - so der Vorsitzende des Vereins, Hans-Jürgen Ditges - ein freundliches und wärmendes Umfeld geboten werden sollte.

Damit aber nicht genug, denn der Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses wird auch in diesem Jahr ein weiteres Projekt, u.zw. den Aufenthaltsraum für Begleitpersonen in der Kinderabteilung, der in der ehemaligen Milchküche entstehen wird, mit einem angemessenen Betrag mitfinanzieren (die Krankenhausverwaltung schätzt die Kosten für die Einrichtung auf ca. 40.000 DM).

In der diesjährigen Hauptversammlung konnte der Vorsitzende auf die erfreuliche Steigerung der Mitglieder um 25 auf nunmehr 75 hinweisen. Doch ist diese Zahl nach den Vorstellungen des Vereins noch immer zu gering, um all die Aufgaben - die sich der Verein in finanzieller Hinsicht gestellt hat - erfüllen zu können. Deshalb liegen auch Aufnahmeanträge und Spendenformulare in allen Stationen des Krankenhauses aus.

Elternaufenthaltsraum (1996)

Freunde des "Leo" auch Freunde der Eltern.  read more

(Foto: Ruppert)

 

Ein herzliches Dankeschön sagten OB Gudrun Grieser und Chefarzt Dr. Heinrich Giesen dem Verein der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses anläßlich der Übergabe der Einrichtung für den neu geschaffenen Eltern-Aufenthaltsraum in der Kinderklinik. Diese Spende im Wert von 30.000 DM ist nicht zuletzt durch die großzügige Unterstützung der Mineralölgesellschaft A. May aus Anlaß ihres "100." ermöglicht worden. In den freundlich ausgestatteten Räumen können Eltern Wartezeiten während medizinischer Eingriffe bei ihren Kindern überbrücken bzw. sich dort aufhalten, wenn Neugeborene auf der Intensivstation liegen. Vor allem jedoch dienen sie als bisher nicht vorhandenes abendliches Refugium für Mütter, die ihre Kinder während eines Klinik-Aufenthaltes begleiten.

Humaneres Umfeld durch Kassettenrekorder (1995)

Anläßlich des ersten Jahrestages der Gründung des Vereins der Freunde und Förderer des Leopoldina-Krankenhauses wurde dem Institut für Anästhesie ein sogenanntes MACAW-Gerät überreicht.  read more

Die erste Spende des einjährigen Fördervereins Leopoldina kostete runde 7000 DM und ist ein Gerät, das als Kommunikationsmittel für nicht sprechfähige Patienten der Intensivstation eingesetzt werden soll. Bei der Übergabe waren dabei (von links): stellvertretender Stationsleiter Johannes Kleber, Vorsitzender des Fördervereins Hans-Jürgen Ditges, OB Gudrun Grieser, Chefarzt Prof. Dr. Anton Rothhammer, Oberarzt Hartmut Unrein, Werkleiter Dr. Thomas End, 2. Vorsitzender und Leo-Chefarzt Prof. Hartwig Bülow.

 

Dieses Gerät, das in den USA schon zur Standardbehandlung gehört, stellt eine Kommunikationshilfe für wache, aber künstlich beatmete und nicht sprechbare Patienten dar.

Das Gerät funktioniert wie ein Kassettenrekorder und ist ähnlich leicht zu handhaben. 32 Felder können von Angehörigen oder vom Patienten selbst vor der Behandlung mit den verschiedensten wichtigen Sätzen besprochen werden. So kann der "Rekorder" individuell auf den einzelnen Intensivstation-Patienten abgestimmt werden und ist durch die unkomplizierte Handhabung auch für sehr schwache und behinderte Patienten einsetzbar.

Durch diese Spende wird dem Patienten die Verständigung mit dem Krankenhauspersonal erleichtert, weil er seine Bedürfnisse besser äußern kann. Die herkömmliche Verständigung fand mit Hilfe einer Buchstabentafel statt, wobei der Kranke mühsam Buchstabe für Buchstabe seine Wünsche formulieren mußte. Laut Professor Dr. Anton Rothhammer, dem Chefarzt der Anästhesie-Abteilung, sei diese Anschaffung ein Mittel, um das humane Umfeld der Patienten zu verbessern, und somit die Genesung zu fördern. Das Verständigungs-System habe seine erste praktische Bewährungsprobe schon bestanden.