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Traumazentrum Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt

Regionales Traumazentrum des Traumanetzwerkes Nordbayern

Jedes Jahr erleiden über 35.000 Menschen in Deutschland

schwere, oft lebensbedrohliche Verletzungen. Die Überlebenschance sinkt mit jeder Viertelstunde. Sie hängt entscheidend von der Rettungsdauer sowie der zeitnahen und dem individuellen Verletzungsmuster angepassten Behandlung in spezialisierten Traumazentren ab.

 

Unser Ziel ist es, jedem Verletzten rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu ermöglichen.

 

Die Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie ist seit 2008 zertifiziertes regionales Traumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und damit eine Referenzklinik für die Behandlung schwerstverletzter Patienten der gesamten Region. Wir leisten eine Aufnahme- und Versorgungsgarantie an 24 Stunden an 356 Tagen im Jahr und versorgen jährlich über 150 schwerstverletzte Patienten. Unabhängig davon werden im Jahr rund 500 Patienten aufgrund des Unfallmechanismus im Schockraum unserer Klinik von Notärzten vorgestellt und durch uns untersucht und erstbehandelt. Als Schwerpunktkrankenhaus verfügen wir über die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, um auch besonders komplexe Verletzungen vom Kind bis hin zum alten Menschen zu versorgen.

 

Die notfallmäßige Aufnahme eines Schwerverletzten stellt besondere Anforderungen an ein Traumazentrum.

Im Mittelpunkt der initialen Versorgung steht das Trauma-Team unter der Leitung erfahrener und speziell qualifizierter Unfallchirurgen. Das Kernteam besteht obligat aus ärztlichen Mitarbeitern der Unfallchirurgie, Visceralchirurgie, Anästhesie, Neurochirurgie und Radiologie. 

 

Weitere Fachdisziplinen wie Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Mund-/Kiefer-/Gesichtschirurgioe, Gynäkologie und Urologie sowie Kinderärzte stehen jederzeit bereit.

 

Die moderne Schockraumversorgung erfolgt nach einem eindeutigen und strukturierten Handlungsschema: ATLS®. Durch das ATLS®-Konzept wird sichergestellt, dass die interdisziplinäre Kommunikation des Trauma-Teams und die unmittelbar notwendigen Behandlungen reibungslos durchgeführt werden können.

Alle ärztlichen Mitarbeiter der unfallchirurgischen Abteilung sind in ATLS® ausgebildet und zertifiziert. Bei uns erfolgt Schockraumversorgung auf höchstem Niveau.

 

Die unmittelbar nach Aufnahme durchgeführte Stabilisierung und orientierende Untersuchung des Patienten sollte nach 15 Minuten abgeschlossen sein. In dieser Zeit erfolgen Ultraschalluntersuchung des Bauchraums und evtl. Röntgenuntersuchung von Becken und Lunge.

Direkt im Anschluss erfolgt eine Ganzkörper-Computertomografie. Dank modernster Dünnschicht-CT ist ein kompletter CT-Scan des Patienten innerhalb einer Minute möglich.

 

Nach spätestens 30 Minuten stehen die Diagnosen und das Verletzungsmuster fest und die entsprechende Therapie kann eingeleitet werden.

 

Akute lebensrettende Eingriffe können auch direkt in unserem Schockraum durchgeführt werden. Die operative Behandlung erfolgt anschließend nach dem "Damage Control"-Prinzip, die Operation bleibt auf das unmittelbar Notwendigste beschränkt. Nach Stabilisierung des Patienten auf Intensivstation werden dann im Verlauf die endgültigen Behandlungsverfahren umgesetzt.