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Wechsel bei den Grünen Damen: Christa Weinzierl verabschiedet sich als Einsatzleiterin

Christa Weinzierl stand 33 Jahre an der Spitze der "Grünen Damen". Ab sofort übernimmt Pfarrerin Susanne Rosa die Leitung, Christa Weinzierl bleibt dem Team aber weiter auf Station erhalten

Die Idee des ehrenamtlichen Besuchsdienstes durch die Grünen Damen brachte 1989 Prof. Bülow (damaliger Chefarzt der Urologie) aus den USA mit ins Leopoldina-Krankenhaus. Gemeinsam mit dem evangelischen Seelsorgekreis der St. Salvatorkirche wurde so die Ökumenische Krankenhaushilfe - die Grünen Damen -  ins Leben gerufen. Die Arbeit in der ökumenischen Krankenhaushilfe ist soziales Engagement aus christlicher Überzeugung. 

Christa Weinzierl war eine Grüne Dame der ersten Stunden und kümmerte sich direkt um die Koordination m Leopoldina-Krankenhaus.  Von Beginn an war es ihr als Einsatzleiterin wichtig, Konstanz in den Besuchsdienst zu bringen, um sowohl für die Pflegekräfte als auch für die Patienten eine verlässliche Komponente zu sein.  So sind die grünen Damen regelmäßig 1x pro Woche auf "ihren"  Stationen unterwegs, um Trost zu spenden und Hilfe anzubieten. Neben der Organisation der Besuchsdienste lag Christa Weinzierl nicht nur das Wohl der Patientinnen und Patienten am Herzen, auch ihren hauptsächlich weiblichen Gefährtinnen stand sie regelmäßig für den persönlichen Austausch zur Verfügung. Ganz besonders wichtig war ihr dabei eine monatliche Supervision für die Gruppe.

In der Vergangenheit wurde der Besuchsdienst mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Europatag-Medaille für privates Engagement. Nach mehr als drei Jahrzehnte verabschiedete sich Frau Weinzierl jetzt in einem Gottesdienst von ihrer Tätigkeit als Leiterin der Gruppe. Diese Aufgabe übernimmt ab sofort Pfarrerin Susanne Rosa.

"Ich gehe leichten Herzens", verabschiedete sich Christa Weinzierl, "denn als grüne Dame darf ich ja noch einige Jahre auf meiner Station arbeiten."

Im Lauf der Zeit hat sich die Zahl der Ehrenamtlichen verringert - die Corona-Pandemie hatte darauf auch ihren Einfluss. Deshalb dürfen sich Interessierte gerne mit Pfarrerin Rosa in Verbindung setzen, wenn sie sich für diese Aufgabe interessieren.

Auf dem Bild sind zu sehen (v.l.n.r.): Yvonne Leidenfrost (Landesvorsitzende der EKH), Pfarrerin Susanne Rosa (Bildmitte) und Christa Weinzierl (rechts im Bild). 

LeoMagazin

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