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Energieeffizienz ist nicht nur ein Wort!

Teilnehmer der Energieeffizienz-Netzwerk-Fachtagung: Vordere Reihe (von links nach rechts): Leonard Höcht (BEEN-i), Martin Welther (FUU), Ralf Sängerlaub (Leopoldina Krankenhaus), Dr. Stefan Müssig (FUU), Karl-Heinz Weikard (Jopp Automotive), Jörg Frey (SKF), Markus Heckelmann (Franken Guss), Christian Fieber (Franken Guss), Christoph Neuberger (FUU), Oliver Freitag (IHK Würzburg-Schweinfurt). Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Johannes Stangl (WUQM Consulting), Marco Schmidt (Pfenning Elektroanlagen), Stefan Hupp (Klinikum Würzburg Mitte), Wolfgang Köhler (Leopoldina Krankenhaus), Simon Gemmer (Kübler Hallenheizungen), Sebastian Decker (ITW Automotive), Jens Goßmann (Cordenka). Foto: FUU

Zumindest nicht im Leopoldina-Krankenhaus. Schon seit Jahren engagiert sich das Haus...

... im Energieeffizienznetzwerk des Förderkreises „Umweltschutz in Unterfranken (FUU) e. V.“ und durfte sich letztes Jahr über eine Auszeichnung der Deutschen Energieagentur dena bzw. der Energie-Netzwerkinitiative freuen.

Vor kurzem nahmen Herr Ralf Sängerlaub und Herr Wolfgang Köhler - Geschäftsbereichsleitung Technik - für das Leopoldina-Krankenhaus, vor allem aber natürlich für ihre Anstrengungen um einen energieeffizienten Betrieb des Krankenhauses, die Auszeichnung entgegen.

Die Ehrung erfolgte im Rahmen der Abschlussveranstaltung der „Energieeffizienz-Initiative Unterfranken EEI4“, die über drei Jahre gelaufen war und mit der „Energieeffizienz-Initiative Unterfranken EEI5“ schon einen Nachfolger besitzt, an der das Leopoldina natürlich auch wieder teilnehmen wird. Wolfgang Köhler erklärt: „Energieeffizienzmaßnahmen sind uns sehr wichtig und wir arbeiten bereits seit Jahren daran. Die Teilnahme an der Initiative bietet die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und die Nutzung von Expertenwissen.“

 

Bereits seit den 90er Jahren verbessert das Krankenhaus ständig seine Energiebilanz.

„Die Maßnahmen dazu waren und sind vielfältig“, berichtet Wolfgang Köhler.

So bekam das Krankenhaus 1996 seine ersten drei Blockheizkraftwerke (BHKW). Diese haben sich bewährt und so war es keine Frage, dass sie durch neue ersetzt werden, als sich ihre Laufzeit nach je 110.000 Betriebsstunden dem Ende näherte. Mittlerweile sind 4 neue Module im Einsatz und die Klinik deckt damit 80% ihres Strombedarfes sowie einen Großteil ihrer Wärmeenergie. Um den Energiebedarf für Heizung und Kühlung so gering wie möglich zu halten arbeitet das Leo mit Wärmerückgewinnungsanlagen, was 60% der Energiekosten im Bereich Lüftungstechnik einspart, mit Verschattungsmaßnahmen an den Fassaden, was die sommerliche Raumtemperatur um bis zu 2 Grad niedriger hält, als es sonst der Fall wäre. „Im 2014 errichteten Neubau wurde natürlich besonders auf Energieeffizienz hingearbeitet. So unterschreitet das Gebäude die Anforderungen der Energieeinsparverordnung um 22 Prozent“, so Köhler. Aber auch bei Sanierungs- und Umbaumaßnahmen werde gezielt auf Energieeffizienz geachtet, so erzählt Köhler weiter. Im Zuge von derlei Maßnahmen werde auf LED-Beleuchtung umgestellt, was ca. 20.000 kWh pro Jahr einspare und auch die Beleuchtung des Hubschrauberlandeplatzes geschehe nun mit LEDs, was weitere 5.000 kWh pro Jahr einspare. Auch die zur Absicherung der durchgängigen Energieversorgung obligatorischen Transformatoren sind in den letzten Jahren erneuert worden und führen zu einer Energieeinsparung von ca. 10.000 kWh pro Trafo und Jahr. In den Jahren 2020/21 schließlich ist die Verbesserung der Lüftungstechnik geplant, was weitere 175.000 kWh einsparen soll.

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