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Gemeinsam engagiert für mehr Erste Hilfe

(Im Bild v.li.n.re. Mathias Sättele (KH St. Josef), Melanie Bechmann (KH St. Josef), Vanessa Seifert (KH St. Josef), Nico Kestler (ASB), Mark Plate (Integrierte Rettungsleitstelle), Dennis Stec (KH St. Josef), Benedikt Johannes (Leopoldina-Krankenhaus), Benedikt Strobel (Leopoldina-Krankenhaus), Peter Weber (Leopoldina-Krankenhaus), Frank Becker (KH St. Josef)

Aktionen von Leopoldina-Krankenhaus, Krankenhaus St. Josef, Arbeiter-Samariter Bund und Integrierter Rettungsleitstelle zur bundesweiten Woche der Wiederbelebung.

 

Im Notfall zu helfen, ist wahrgenommene mitmenschliche Verantwortung. So wie jeder Mensch in eine Notsituation kommen kann, kann auch jeder helfen!

Das Motto der „Woche der Wiederbelebung" war auch 2019 wieder „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" - eine Initiative des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. sowie der Stiftung Deutsche Anästhesiologie. In dieser Woche sollen Bürgerinnen und Bürger durch verschiedene Aktionen aufgeklärt und motiviert werden, sich mit den wenigen Schritten „prüfen - rufen - drücken", die lebensrettend sein können, vertraut zu machen.

Bei einem Kreislaufstillstand zählt jede Minute

Je länger kein Blut durch den Körper zirkuliert, desto mehr Schaden nimmt das Gehirn. Doch nur 17 Prozent der Bundesbürger starten in Notsituationen überhaupt einen Wiederbelebungsversuch. Damit schneiden wir im EU-weiten Vergleich erschreckend schlecht ab. Nur wenige sind bereit, in Notsituationen mit einer Herzdruckmassage zu helfen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Schätzungsweise sterben jedes Jahr 10.000 Menschen, obwohl sie durch eine sofortige Wiederbelegung gerettet werden könnten.

Für die Menschen in anderen Staaten der EU hingegen ist Erste Hilfe eine Selbstverständlichkeit. In Schweden und Norwegen führen beispielsweise 60 Prozent der Bevölkerung im Notfall eine Herzdruckmassage durch.

Je besser die Menschen informiert sind, desto eher helfen sie

Vor allem die Angst, etwas falsch zu machen, verunsichert viele Menschen und schreckt einige sogar davon ab, Hilfe zu leisten. Dabei kann helfen wirklich einfach sein.

Mit nur wenigen Schritten kann ein Herzstillstand festgestellt, der Notruf gewählt und die Herzdruckmassage begonnen werden. Das Leopoldina-Krankenhaus, das Krankenhaus St. Josef, der ASB Schweinfurt und die Integrierte Rettungsleitstelle boten dazu wieder verschiedene Veranstaltungen zur Demonstration und Übung der Ersthelfermaßnahmen bei einem plötzlichen Kreislaufstillstand an. Am Donnerstag 19.09.2019 informierten die beteiligten Einrichtungen gemeinsam am Georg-Wichtermann Platz rund um das Thema Erste Hilfe und Laienreanimation. Viele Passanten nutzen bei spätsommerlichen Temperaturen die Möglichkeit das Erste-Hilfe Know-how aufzufrischen und die notwendigen Handgriffe auch praktisch zu üben. Bereits zuvor hatten die Schweinfurter Krankenhäuser zu Patientenveranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche eingeladen.

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