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Unsere Krankenpflegeschule

Zweckverband Berufsfachschulen Haßfurt/Schweinfurt

Im Oktober 2004 wurde unser Zweckverband Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege Haßfurt/Schweinfurt ins Leben gerufen und mit der gemeinsamen schulischen Ausbildung für das Leopoldina-Krankenhaus und die Haßberg-Klinken beauftragt. Zwei anerkannte Krankenpflegeschulen wurden zusammengeführt und sind nun nach dem Motto "Bewährtes erhalten – Neues wagen" gemeinsam in der Pflegeausbildung engagiert.

Das Leopoldina-Krankenhaus verfügt über eine neue, modern eingerichtete Schule. Hier macht das Lernen Spaß.

 

Unser Ziel

Unser Ziel ist es motivierte und verantwortungsvolle Gesundheits- und KrankenpflegerInnen auszubilden, um sie als handlungskompetente Pflegekräfte in das Berufsleben entlassen zu können.

 

Wir erwarten und fördern

  • einen partnerschaftlichen Umgang, der von Offenheit und Toleranz geprägt ist
  • eine aktive Auseinandersetzung mit dem sich wandelnden Berufsbild
  • Eigenverantwortlichkeit für das Erreichen der Ausbildungsziele
  • selbstständiges Erarbeiten von Lerninhalten sowie Kreativität und Engagement bei Projekten


Ein erfahrenes Schulteam aus hauptamtlichen Lehrerinnen und Lehrern für Pflegeberufe, Pflegepädagogen und nebenberuflichen Dozenten vermitteln die Inhalte in praxisnahem Unterricht. Den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis garantieren pädagogisch weitergebildete Praxisanleiter in den Ausbildungseinrichtungen, mit denen unsere Lehrkräfte in ständigem Austausch stehen.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger/Gesundheits- und Krankenpflegerin

Pflege ist ein eigenständiger und zentraler Bereich im Gesundheitswesen. Grundlagen und Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft, den Geistes- und Naturwissenschaften befähigen die Auszubildenden, individuelle Pflege professionell zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. read more

 

Pflege umfasst auch:

  • Beratung von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen
  • Gesundheitsförderung
  • Prävention von Krankheiten und Unfällen
  • Begleitung in KrisensituationenMitverantwortung bei Diagnose, Therapie und Rehabilitation
  • Kooperation mit allen Berufsgruppen in der Betreuung der Pflegebedürftigen und bei der Weiterentwicklung im Gesundheitswesen
  • Ökonomische und ökologische Verantwortung
  • die Verpflichtung, sich persönlich weiter zu bilden.

Die hierzu notwendigen fachlichen, sozial-kommunikativen, methodischen und personalen Kompetenzen werden in unserer Ausbildung grundgelegt und weiterentwickelt.

 

Pflege lernen heißt:

  • Aneignen von Wissensinhalten im Rahmen eines individuellen Lernprozesses
  • Lernfeldkonzept und Auswahl verschiedener Lernmethoden
  • Verknüpfung theoretischer und praktischer Lerneinheiten
  • Selbstständiges Lernen

Ausbildungsverlauf

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und beginnt an unserer Schule immer zum 1. Oktober.

Die Probezeit beträgt 6 Monate. In dieser Zeit können Sie überprüfen, ob sich Ihre Vorstellungen vom Beruf erfüllen und Sie den Anforderungen der Ausbildung gewachsen sind.

 

Die Ausbildung verläuft in theoretischen und praktischen Blöcken und umfasst:

  • in der Theorie             2100 Stunden
  • in der Praxis               mehr als 2500 Stunden

Wir starten mit einem mehrwöchigen Einführungsblock. Hier wird eine fundierte Grundlage gelegt, damit unsere Schüler den ersten Einsatz auf Station meistern können.  

 

Ausbildungsvergütung: Nach Tarifvertrag TVöD – Allgemeiner Teil Pflege

  • 1. Jahr:   1090,69 €
  • 2. Jahr:   1152,07 €
  • 3. Jahr:   1253,38 €

Zusätzlich erhalten unsere Auszubildenden

  • vermögenswirksame Leistungen
  • Zulagen für Schicht- und Wochenendarbeit
  • vergünstigte, abwechslungsreiche Verpflegung in der Betriebscafeteria

Den Abschluss der Ausbildung bildet das staatliche Examen mit:

  • Schriftlicher Prüfung
  • Praktischer Prüfung
  • Mündlicher Prüfung

Gesetzliche Grundlagen für die Ausbildung:

  • Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege (Krankenpflegegesetz - KrPflG)
  • Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege (KrPflAPrV)
  • Berufsfachschulordnung Pflegeberufe (BFSO Pflege)

Theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 2100 Stunden in folgenden Themenbereichen:

Grundlagen der Pflege

660 Stunden

Gesundheits- und Krankenpflege 

960 Stunden

Berufskunde

160 Stunden

Recht und Verwaltung

160 Stunden

Deutsch und Kommunikation

120 Stunden

Sozialkunde

 
40 Stunden
 

Die theoretische Ausbildung, vor allem im Themenbereich Gesundheits- und Krankenpflege ist sehr praxisnah konzipiert. In unserem sehr gut ausgestatteten Demoraum findet fachpraktischer Unterricht statt. Hier können unsere Schüler theoretisch Gelerntes praktisch umsetzen und üben.

 

Zusätzlich findet in jedem Ausbildungsjahr ein zweitägiges Seminar außerhalb der Schule statt:

1. Ausbildungsjahr

Kommunikationsseminar I

2. Ausbildungsjahr

Kommunikationsseminar II

3. Ausbildungsjahr

Seminar zur Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen

 

Ergänzt wird die theoretische Ausbildung durch unsere Lernplattform „Lele“.

Hier finden die Auszubildenden allgemeine organisatorische Informationen, wie Stundenpläne, Einsatzpläne usw.

Außerdem werden über diese Plattform Blended Lerning Einheiten angeboten.

 

Praktische Ausbildung

Für die praktische Ausbildung bieten wir viele Fachgebiete an. Die Auszubildenden können sich somit einen guten Überblick über alle Bereiche verschaffen.

  • Innere Medizin (Kardiologie, Gastroenterologie, Nephrologie, Onkologie …)
  • Chirurgie (Visceralchirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie …)
  • Palliativmedizin, Geriatrie
  • Kinderheilkunde
  • Geburtshilfe und Neugeborenpflege
  • Gynäkologie, Urologie
  • Intensivmedizin
  • Notaufnahme
  • Funktionsdiagnostik
  • Psychiatrie (Bezirkskrankenhaus Werneck)
  • ambulante Pflege

Projekte

Wir bieten einige Projekte innerhalb der praktischen Ausbildung an, sowie eine Selbstorganisationswoche.

  • Projekt Station 61 und 74

Innerhalb dieses Projektes betreuen die Schüler einen Patienten von der Aufnahme im Krankenhaus bis zur Entlassung über 3 Wochen, in den Fachbereichen Unfallchirurgie oder Gynäkologie mit dem Ziel, eine prozessorientierte individuelle Pflege eines Patienten kennenzulernen und durchzuführen.

  • Projekt „Schüler übernehmen eine Station“

Innerhalb dieses Projektes übernehmen die Schüler eigenverantwortlich eine Station im Früh- und Spätdienst über 5 Tage.

Begleitet werden die Auszubildenden von Praxisanleitern und Lehrkräften.

  • Selbstorganisationswoche

Die Auszubildenden planen selbstständig eine Woche ihrer praktischen Ausbildung. Sie können somit einen Einblick in Bereiche gewinnen, die überlicherweise nicht zum Inhalt des praktischen Lehrplans gehören.

 

Die praktische Ausbildung wird durch zwei Instrumente sichergestellt:

  • Praxisbegleitung

Die Lehrkräfte unserer Schule begleiten die Auszubildenden durch die praktische Ausbildung

  • Praxisanleitung

Die praktische Ausbildung und Betreuung erfolgt durch pädagogisch qualifizierte PraxisanleiterInnen.  Zusätzlich führen drei freigestellte PraxisanleiterInnen stationsübergreifend unsere Auszubildenden schrittweise an die zukünftigen Aufgaben als Pflegefachkraft heran.

 

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Mit einem Berufsabschluss zum Gesundheits- und Krankenpfleger stehen Ihnen viele Möglichkeiten einer beruflichen Weiterqualifikation offen.

 

Weiterbildungsmöglichkeiten:

Als Gesundheits- und Krankenpfleger haben Sie beispielsweise Weiterbildungsmöglichkeiten zur Fachkraft für

  • Anästhesie- und Intensivpflege
  • Endoskopie- und Operationsdienst
  • onkologische Pflege
  • psychiatrische Pfleg
  • gerontopsychiatrische Pflege
  • Nephrologie und Transplantationsmedizin
  • Palliativ- und Hospizpflege
  • Hygiene 

Spezialisierungsfortbildungen:

Des Weiteren sind Fortbildungen und Spezialisierungen in verschiedenen Fachbereichen möglich, wie beispielsweise

  • Wundmanagement
  • Schmerzmanagement
  • Kinästhetik
  • Bobath-Therapie
  • Praxisanleitung von Auszubildenden
  • Basale Stimulation
  • Palliativpflege
  • Ambulante Pflege 

Weiterführende Studiengänge:

Mit Hochschulzugangsberechtigung stehen Pflegekräften zudem vielfältige Studiengänge offen, wie beispielsweise

  • Pflegepädagogik
  • Pflegemanagement
  • Betriebswirt im Gesundheitswesen
  • Pflegewissenschaft
  • Gesundheits- oder Medizininformatik
  • Sozialpädagogik

Perspektiven im Pflegeberuf

  • Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung erhalten die Absolventen die staatliche Anerkennung, die Berufsbezeichnung als Gesundheits- und Krankenpfleger zu führen, welche für Deutschland und die Europäische Union gilt und ihnen Beschäftigungsmöglichkeiten in allen Bereichen der Pflege eröffnet.
  • Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung wird der Bedarf an Pflegekräften deutlich steigen. Unsere Schülerinnen und Schüler haben gute Chancen in ein Beschäftigungsverhältnis am Leopoldina-Krankenhaus übernommen zu werden. Die beruflichen Perspektiven als Pflegefachkraft sind sehr gut. Qualifizierungs- und Aufstiegschancen in der Pflege sind umfang- und abwechslungsreich.
  • Fort- und Weiterbildung sind dabei gerade auch am Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt ein wesentlicher Bestandteil des Pflegeberufes. Aus diesem Grund bieten wir Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen an.

Schulleitung

Schulleiter
Udo Burger
Telefon
09521 28181
Fax
09521 28549

Team der Krankenpflegeschule

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