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Ablauf einer stationären Behandlung in der Orthopädie, Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurige

Vor dem geplanten Termin: 

Ihr niedergelassener behandelnder Arzt sieht eine OP-Indikation und stellt Sie in unserer Aufnahmesprechstunde (Wochentags von 8 bis 13 Uhr) vor.

Ihr Arzt hat Ihnen bereits hierzu eine stationäre Einweisung mitgegeben.

 

In unserer Sprechstunde findet der erste Kontakt statt, wir besprechen die Notwendigkeit einer Operation mit Ihnen, suchen mit Ihnen den für Sie optimalen Operationstermin aus und klären Sie über das operative Vorgehen auf. Zu diesem Zeitpunkt werden Sie auch dem Narkosearzt vorgestellt und eventuelle Zusatzuntersuchungen terminiert.

 

Dies findet im Erdgeschoss unserer Klinik statt. Am Ende erhalten Sie eine Formular mit der jeweiligen Diagnose und dem genauen Aufnahme- und Operationstermin in unserer Klinik zur Vorlage beim Hausarzt.

 

Am Vortag/Tag der Operation:

Am jeweiligen Operationstag um 6.30 Uhr oder - sollten noch Untersuchungen erforderlich sein - am Vortag der Operation bis 9.00 Uhr melden Sie sich mit ihrem Gepäck im fünften Obergeschoss auf unserer unfallchirurgisch-orthopädischen Station 52 und bekommen vom Pflegepersonal Ihr Zimmer und Ihr Patientenbett zugewiesen. Privatpatienten finden sich unter Umständen im 1. Obergeschoss auf Station 11/12 ein. Die Details stehen auf dem Formular aus der Aufnahmesprechstunde.

 

Unsere Stationen:

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie verfügt auf folgenden Stationen über Betten:

  • Station 11/12        Privatstation                                               1. OG
  • Station 51/52        Allgemeinstation mit Privatzimmern          5. OG
  • Station 23/24        Kinderstation                                              2. OG

 

Visiten:

Visiten finden täglich durch den jeweiligen Stationsarzt und Oberarzt um 7.15 Uhr statt, auf den Allgemeinstationen ist einmal wöchentlich (in der Regel am Mittwoch) Visite mit dem Chefarzt.

Privatpatienten werden zweimal täglich vom Chefarzt bzw. dessen Stellvertreter visitiert.

Hier haben die Patienten jederzeit die Möglichkeit, über ihren Heilungsverlauf und die weitere Vorgehensweise informiert zu werden.

Gespräche von Angehörigen mit dem jeweiligen Stations(-ober-)arzt sind wochentags zwischen 8.00 und 15.00 Uhr möglich, nach Terminvereinbarung auch jederzeit.

 

Physiotherapie:

Je nach individuellem Bedarf werden die Patienten, zum Beispiel nach einem operativen Eingriff von unseren Physiotherapeuten nach ärztlicher Maßgabe mobilisiert, um möglichst schonend und effektiv das ursprüngliche Bewegungsausmaß vor dem Trauma wieder zu erlangen.

Gleichzeitig erfolgt die Versorgung mit den jeweiligen Hilfsmitteln wie Unterarmgehstützen, sofern diese für zuhause notwendig sind.

 

Wie geht es nach dem stationären Aufenthalt weiter?

Bereits während des Aufenthaltes bei uns klärt der Sozialdienst in Absprache mit den Ärzten inwiefern eine Rehabilitation oder Anschlussheilbehandlungsmaßnahme (AHB) erforderlich ist. Hier wird bei der jeweiligen Krankenkasse der benötigte Antrag für Sie gestellt und ein reibungsloser Transport nach Hause oder in die Rehaklinik für Sie organisiert.

 

Nachsorge/Kontakt zu niedergelassenen Kollegen:

Damit Ihr niedergelassener Chirurg/Orthopäde/Unfallchirurg/Hausarzt optimal nach der Entlassung über den klinischen Verlauf bei uns informiert ist, erhalten Sie bei der Entlassung einen detaillierten Arztbrief mit allen relevanten Informationen ausgehändigt. Zusätzlich erhalten die Kollegen einen Brief parallel per Post zugestellt. Damit sind der Informationsfluss und die Weitergabe des Behandlungszieles jederzeit sichergestellt.

Bei etwaigen Schwierigkeiten stehen wir jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung -ob fernmündlich oder direkt in unserer Notaufnahme.

 

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